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Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung bezeichnet eine Entwicklung, welche den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen (Verkürzte Definition Brundtland-Bericht).

Leitprinzip des 21. Jahrhunderts (Vereinte Nationen)

Mit dem Erdgipfel (UNCED) vom 3. bis 14. Juni 1992 in Rio de Janeiro wurde Nachhaltigkeit bzw. nachhaltige Entwicklung als normatives, internationales Leitprinzip der Staatengemeinschaft, der Weltwirtschaft, der Weltzivilgesellschaft sowie der Politik anerkannt und als Grundprinzip der Rio Deklaration und der Agenda 21 verankert. Im Zentrum des Erdgipfels standen im Prinzip alle Lebensbereiche, insbesondere die Neuausrichtung von Produktion und Konsum in Richtung Nachhaltigkeit in den Industrieländern, sowie die Bekämpfung der Armut in den Entwicklungsländern. Konkretisiert wurde der Begriff Nachhaltigkeit in den Dokumenten des Rio-Johannesburg Prozesses wie zum Beispiel der Agenda 21, der Klimarahmen-Konvention, des Kyoto-Protokoll und des Aktionsplan von Johannesburg. Auf der örtlichen Ebene ist der Begriff durch die Lokale Agenda 21 Bewegung bekannt geworden. Wissenschaftlich beschäftigt sich die Nachhaltigkeitswissenschaft mit dem Gesamtkomplex Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung. Grob betrachtet, steht er im Gegensatz zur Verschwendung und kurzfristigen Plünderung von Ressourcen, und bezeichnet einen schonenden, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, der auch an zukünftigen Entwicklungen und Generationen orientiert ist. Wegweisend für diese Denkweise war der Text Die Grenzen des Wachstums der internationalen wissenschaftlichen Institution Club of Rome.

Neuere Entwicklungen

Seit dem Weltgipfel zur nachhaltigen Entwicklung (Johannesburg 2002) wurde ein Paradigmenwechsel zur Nachhaltigkeitsstrategie vollzogen, das heißt Nachhaltigkeit als strategische Aufgabe verstanden. Außerdem wurden die Millenniumsziele der Vereinte Nationen fester Bestandteil der Umsetzung. Die Kluft zwischen Wort und Tat liegt insbesondere an fehlenden Finanzierungsmitteln, denn zur Realisierung dieser Ziele müssten bis 2015 980 Mrd.US$ zusätzlich bereitgestellt werden. Diese Mittel zu aktivieren hat sich die Global Marshall Plan Initiative verschrieben. In Johannesburg wurde auch beschlossen, die Bildungsanstrengungen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten zu verstärken. Ab dem 1. Januar 2005 gibt es daher eine „UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Umweltbildung und Globales Lernen sollen dazu beitragen, Gedanken und Strategien nachhaltiger Entwicklung besser als bisher in der Gesellschaft zu verankern. Die Drei Säulen der nachhaltigen Entwicklung werden dabei vielfach um eine vierte - die der politischen Umsetzungsebene - erweitert. In der deutschen Politik wird die Bildungsperspektive besonders betont ([1]). Hierbei wird auch das informelle Alltagslernen einbezogen (siehe informelles Lernen). Ein Bundestagsantrag aller Parteien ([2]) unterstreicht die Priorität von Bildung in diesem Kontext. Ebenfalls hält das Thema der nachhaltigen Entwicklung verstärkten Einfluss in neue Wissenschaften außerhalb der klassischen Gebiete wie zum Beispiel den Geowissenschaften. Hier ist beispielsweise die Forschungsstelle für das Recht der Nachhaltigen Entwicklung ([3]) an der Universität Bayreuth zu nennen. Die Vielfalt der Initiativen ist dabei sehr hoch, wobei man Methoden mit dem Ziel einer Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele als Nachhaltigkeitsstrategien bezeichnet.

Nachhaltigkeit versus nachhaltige Entwicklung?

Nachhaltigkeit ist das Ziel nachhaltiger Entwicklung. Nachhaltige Entwicklung dagegen der Prozess, welcher zu diesem Ziel führt. Vereinfacht und konkret ausgedrückt: Die dauerhafte Existenzfähigkeit der Erde und Ökosysteme ohne Grenzüberziehung ist zusammen mit der Erfüllung der Grundbedürfnisse aller Menschen und zukünftiger Generationen das eigentliche Ziel von Nachhaltigkeit. Der Weg hierhin ist die nachhaltige Entwicklung aller Bereiche. Eine Unterscheidung und Abgrenzung von Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung ist in Theorie und Praxis schwierig. Nachhaltige Entwicklung (engl.: sustainable development) wird meist synonym mit Nachhaltigkeit (engl.: sustainability) verwendet. In der Praxis gibt es daher sehr unterschiedliche Interpretationen von nachhaltiger Entwicklung und Nachhaltigkeit. Hinzu kommt noch, dass der Begriff Nachhaltigkeit schon lange in der Forstwirtschaft Verwendung findet, jedoch mit anderem Begriffsinhalt als die Brundtlanddefinition (siehe auch Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft)).

Übersetzungsvarianten von "sustainable development"

Eine andere stark gebräuchliche Übersetzungsvariante des von der Brundtland Kommission geprägten Begriffs sustainable development ist auch zukunftsfähige Entwicklung bzw. Zukunftsfähigkeit für sustainability. Dieser Begriff wurde 1995 mit der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" (engl.: Sustainable Germany) des Wuppertal Instituts eingeführt. Weitere Übersetzungsvarianten (weit seltener im Gebrauch) sind: dauerhafte Entwicklung (Brundtland-Kommission), zukunftsbeständige Entwicklung (ICLEI), zukunftsverträgliche Entwicklung (Bundestag-Enquete Kommission) und aufrechterhaltbare Entwicklung (Meadows/Systemforschung). Für ein besseres Verständnis von "Nachhaltiger Entwicklung" bietet sich das Schlüsselwort "Rücksichtnahme" an. Würden alle Menschen nach dem Prinzip der Rücksichtnahme leben - also die Bedürfnisse der Mitmenschen, der Gesellschaft allgemein und zukünftiger Generationen bei all ihrem Tun und Handeln berücksichtigen - so würde sich zwangsläufig das Ziel der Nachhaltigkeit einstellen und damit würden auch soziale oder ökologische Grenzüberschreitungen vermieden.

Zur Begriffsgenese

Nach den verheerenden Waldzerstörungen im ausgehenden Mittelalter, verankerte 1592 der Fürstbischof von Eichstätt das Nachhaltigkeitsprinzip der Waldbewirtschaftung in ein Gesetz mit 48 Artikeln. Im Jahr 1713 wird es von Carlowitz in Bezug auf Waldbewirtschaftung erwähnt (von Carlowitz (1645-1714)). Die erste Verwendung des Begriffs sustainable development im neuen Sinn war in der Studie Global 2000 (1981, Time to Act S.137 ff), und 1980 in der World Conservation Stratety. Wissenschaftlich liegen seine Ursprünge in den Forschungen von Meadows und Jay W. Forrester (1972). Die Brundtlanddefinition wurde 1987 als Terminus eingeführt. Sie stellt im gewissen Sinne eine diplomatische Kompromiss- bzw. Konsensformel dar, um die unüberwindbaren Gegensätze von Umwelt (Umweltschutz) und Entwicklung (Wirtschaftswachstum), von Nord und Süd, von Arm und Reich, in Einklang zu bringen. Dies ist bis heute noch nicht gelungen. Faktisch haben wir global eine rasante Beschleunigung von nicht-nachhaltiger Entwicklung z.B. beim Klimawandel. Auch wenn Nachhaltigkeit als globaler Transformations- und Verhaltensänderungsprozess nur langfristig erreicht werden kann, wird die Gefahr einer globalen Grenzüberschreitung immer wahrscheinlicher. Aus diesem Grunde hat das Leitprinzip Nachhaltigkeit existenzielle Bedeutung für das Überleben von Menschheit und Erde. Umgangssprache Die Eigenschaft nachhaltig ist seit längerem im allgemeinen Sprachgebrauch verankert, z.B. als nachhaltige Besserung. Bedingt durch seine Popularität hat die Aussagekraft des Begriffes stark abgenommen. Der Begriff wird häufig ohne ein tatsächliches Verständnis seiner Hintergründe benutzt ("nachhaltige Kursentwicklung von Aktien"). Oft ist eigentlich dauerhaft oder anhaltend gemeint. Dies gilt sogar für den politischen Bereich, z.B. der Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenformel. Verwendungen von nachhaltig als adjektiv Oft finden wir auch Begriffe wie nachhaltige Stadtentwicklung,nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltiger Tourismus, nachhaltiges Wachstum. Damit ist gemeint, dass das Objekt wie z.B. Stadtentwicklung im Sinne der Brundtland-Definition und des Rio-Johannesburg Prozess verstanden wird.

Konzepte der Nachhaltigkeit

Schlüsselbegriffe der Nachhaltigkeit

Zwei Schlüsselbegriffe sind für die Umsetzung und das richtige Verständnis nachhaltiger Entwicklung / Nachhaltigkeit von zentraler Bedeutung. Das Konzept der Grundbedürfnisse (aller Menschen) und die Idee der Grenzen, insbesondere der Tragfähigkeit des globalen Ökosystems.

Definition nachhaltiger Entwicklung

Die Brundtland-Definition ist mit folgenden zwei Schlüsselbegriffen verbunden, die erst die verkürzte Definition verständlich und vollständig machen: 1. „Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können“. Diese Definition der intergenerativen ökologischen Gerechtigkeit ist Bestandteil aller danach vereinbarten internationalen Umweltabkommen. 2. „Eine zukunftsfähige Entwicklung beinhaltet die Idee der Begrenzung und ist ein Prozess der Veränderung, in dem die Nutzung der Ressourcen, die Struktur der Investitionen, die Orientierung des technischen Fortschrittes und die institutionellen Strukturen konsistent gemacht werden mit den zukünftigen und den gegenwärtigen Bedürfnissen." Diese zweite Definition wird seltener zitiert. Sie verdeutlicht die Forderung einer Verhaltensänderung, die deshalb politisch weniger konsensuale Anerkennung findet. Englisches Original: "Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs. It contains within it two key concepts: 1. The concept of “needs”, in particular the essential needs of the world`s poor, to wich overriding priority should be given; and 2. The idea of limitations imposed by the state of technology and social organization on the environment ability to meet present and future needs (Brundtland)". Auf die fundamentale „Idee der Begrenzung“ der Brundtlanddefinition von nachhaltiger Entwicklung wird selbst in Fachkreisen bisher kaum direkten Bezug genommen, da die Brundtlanddefinition meist nur in verkürzter Form zitiert wird. Sie hat ihren Ursprung in dem berühmten Bericht an den Club of Rom "Grenzen des Wachstums". Die „Idee der Begrenzung“ der Brundtlanddefinition (s.o.) verweist auch auf den wissenschaftlichen (Systemforschung) Terminus der Nachhaltigkeit im Sinne von aufrechterhaltbar, Aufrechterhaltbarkeit: „Zustand eines Systems, das sich so verhält, dass es über unbeschränkte Zeiträume ohne grundsätzliche oder unsteuerbare Veränderungen (Zusammenbruch) [...] existenzfähig bleibt und vor allem nicht in den Zustand der Grenzüberziehung gerät“ (vgl. Meadows: Die neuen Grenzen des Wachstums. 1992: S. 298). Die dauerhafte Existenzfähigkeit der Erde und Ökosysteme ohne Grenzüberziehung ist zusammen mit der Erfüllung der Grundbedürfnisse aller Menschen und zukünftiger Generationen, das eigentliche Ziel von Nachhaltigkeit. Der Weg hierhin ist die nachhaltige Entwicklung aller Bereiche.

Operationalisierung der Nachhaltigkeitsdefinition

Angewandt operationalisiert wurde die „Idee der Grenzen“ zum Beispiel durch die bekannten Managementregeln der Nachhaltigkeit, die Faktor 4 und Faktor 10 Konzepte, sowie durch die Zero-Emission Philosophie. Wissenschaftlich gibt es verschiedene Ansätze Nachhaltigkeit bzw. nachhaltige Entwicklung zu operationalisieren, das heißt messbar zu machen. Ein bekannter Ansatz ist hier der ökologische Fußabdruck oder auch das Umweltraum-Konzept der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“.

Drei-Säulen-Modell

Das Drei-Säulen-Modell geht von der Vorstellung aus, dass Nachhaltigkeit durch das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen, die den oben genannten Nachhaltigkeitsprinzipien entsprechen, erreicht werden können. Dabei können diese drei Dimensionen unterschiedlich gewichtet werden. Kritisch betrachtet ist das Drei-Säulen-Modell nicht mit den Schlüsselprinzipen der Brundtland-Definition kompatibel. Vor allem im Hinblick auf gleichzeitiges Wirtschaftswachstum kann laut Kritikern nicht von einer nachhaltigen Entwicklung gesprochen werden. Der Begriff Nachhaltiges Wachstum im Sinne von Wirtschaftswachstum gilt als Oxymoron. Der Grund hierfür ist die Tatsache, dass wirtschaftliches Wachstum nur durch eine stetig steigende Produktion von Konsumgütern einhergehend mit einem ständig steigenden Verbrauch von natürlichen Ressourcen gelingt. Das Adjektiv nachhaltig legitimiert laut den Kritikern das Ausbeuten der Natur. In der Tat wird die Formel nachhaltige Entwicklung oder nachhaltiges Wachstum mittlerweile von den weltgrößten Verschmutzern von Monsanto bis zu sämtlichen Autoherstellern und Ölkonzernen als heeres Ziel im Munde geführt. Als Ausweg aus diesem Widerspruch wird das Modell der nachhaltigen Wachstumsrücknahme angesehen ([4]).

Starke und schwache Nachhaltigkeit

Man unterscheidet zwischen „schwacher“ und „starker“ Nachhaltigkeit:
- Von schwacher Nachhaltigkeit redet man, wenn man davon ausgeht, dass es egal ist, in welcher Dimension Kapital erhalten bleibt bzw. geschaffen wird. So wäre es im Rahmen schwacher Nachhaltigkeit zum Beispiel akzeptabel, wenn Naturressourcen und damit Naturkapital erschöpft würden, wenn dem dafür angemessene Mengen geschaffenes Humankapital oder Sachkapital gegenübersteht.
- Starke Nachhaltigkeit bedeutet, dass Naturkapital nur sehr beschränkt bzw. gar nicht ersetzbar durch Human- oder Sachkapital ist. Ein Beispiel dafür ist das „Leitplankenmodell“. Ihm zufolge bilden die ökologischen Parameter, die langfristig stabile Lebensbedingungen auf der Welt sichern, einen Entwicklungskorridor, der unbedingt zu beachten sei. Nur innerhalb dieses Korridors bestehe ein Spielraum zur Umsetzung wirtschaftlicher und sozialer Ziele. Ein wichtiges Instrument für die nachhaltige Produktentwicklung ist die Ökoeffizienz.

Nachhaltigkeit in der Praxis

Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft

Hauptartikel: Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft) Der ursprünglich aus der Forstwirtschaft stammende Begriff der Nachhaltigkeit wurde nach der deutschen Veröffentlichung des Brundtland-Berichts als eine Übersetzungsvariante für engl. Sustainability bzw. sustainable development verwendet. Mit der Übersetzung hat der „neue Nachhaltigkeitsbegriff“ einen neuen Inhalt bekommen, wobei es hier unzählige Interpretationen und auch kontextspezifische Neudefinitionen gibt. „Der neue Begriffsinhalt der Brundtlanddefinition unterscheidet sich von der ursprünglichen forstwirtschaftlichen Konzeption aber auch von der umgangssprachlichen Verwendung. Wobei meist die Zeitdimension Langfristigkeit bzw. zukünftige Generationen die Schnittmenge ist.“ Von Bedeutung sind auch Maßnahmen im Nürnberger Reichswald zur langfristigen Holzversorgung. Diese geschahen bereits im 15. Jahrhundert.

Nachhaltigkeit im Bauwesen

Nürnberger Reichswald Trotz des immensen Resourcenverbrauches der Bauwirtschaft an Rohstoffen, Grünflächen, Energie, Wasser und Flächen im generellen (zum Beispiel durch Sonderdeponien) wird das Thema „Nachhaltigkeit im Bauwesen“ nur sehr zögerlich angegangen. Grund hierfür ist eine einflussreiche Industrielobby, welche in vielen Fällen gegen nachhaltigen Einzelmaßnahmen agiert. Nur schrittweise finden sich beispielsweise Firmen, die bereit und vor allem inhaltlich überhaupt in der Lage sind, das derzeit anspruchsvollste Qualitätszeichen in diesem Bereich zu erwerben. Es handelt sich dabei um natureplus, welches von einem internationalen Trägerverein mit Umweltverbänden und Verbraucherorganisationen betreut, sowie von führende Prüfinstitute aus zahlreichen Ländern überwacht wird. Zunehmende Allergien, steigendes Gesundheitsbewußtsein sollte den Verbraucher auch im Bereich Bauen und Wohnen veranlassen, Produkte nach Emissionen, Inhaltsstoffen, Schadstoffen mehr zu hinterfragen. Hersteller, die eine umfassende Volldeklaration ihrer Produkte verweigern, gelten ohnedies a priori suspekt. Für die praktische Umsetzung bedarf es einer engen Kooperation zwischen Forschung, Planer bzw. Architekten, ausführenden Handwerkern, Baubetrieben und Baustoffherstellern und dies wenn möglich in internationaler Zusammenarbeit. Die Koordination dieser Akteure im Bau gelingt punktuell an manchen Stellen, so im Baufairbund Ahlen (NRW) und auch flächendeckend arbeiten vereinzelte Kompetenznetzwerke (beispielsweise Q3-Lebensqualität) an Hand von Pilotprojekten, sowohl hinsichtlich neuer Aus- und Weiterbildungskonzepte, als auch praktischer Bauobjekte, an der stärkeren Durchdringung des Marktes mit der Idee des „zukunftsfähigen, nachhaltigen Bauens“.
Dabei gilt es den Vorbehalten der Akteure zu begegnen, vor allem auch gegenüber sogenannten „Naturbaustoffen“, wobei beispielsweise im Förderprogramm der Bundesregierung „Markteinführungsprogramm für nachwachsende Dämmstoffe“ nur Produkte hoher Qualität mit entsprechenden bauaufsichtlichen Zulassungen gefördert werden. Auch in regionalen Bauordnungen werden teilweise noch sehr umfangreich konventionelle Produkte den nachhaltigen Bauprodukten vorgezogen. "Ökologische Gebäudepässe" mit umfangreichen Produkt- Volldeklarationen und umfassender Gebäudedokumentationen ( "Bauhausuniversität Weimar" ) stellen dagegen zwischenzeitlich auch für Investoren und Banken ein wertvolles "Bewertungsinstrument" dar und sorgen dafür, dass durch bewusstere Planung, sorgfältige Ausführung mit strenger Baustellenkontrolle und der damit verbundenen Dokumentation zukunftsfähige, nachhaltige Bauwerke entstehen .

Nachhaltigkeit in der Wissensgesellschaft

Im Kontext der Diskussionen rund um den World Summit on the Information Society wird die Dimension Nachhaltigkeit zunehmend auch in der Auseinandersetzung mit dem Aspekt der Wissensgesellschaft berücksichtigt. Konkretes Ergebnis der Diskussionen deutschsprachiger zivilgesellschaftlicher Organisationen ist die Charta der Bürgerrechte für eine nachhaltige Wissensgesellschaft.

Nachhaltigkeit in der Berufsbildung

Unternehmen investieren jedes Jahr Millionenbeträge in die Entwicklung ihrer Abläufe und in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter um nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen. Die Idee der Nachhaltigkeit in diesem Sektor ist es einen wesentlichen Teil dieser Investitionen zu reduzieren, indem ein Grundverständnis für nachhaltiges Wirtschaften bereits als integraler Bestandteil der Berufsausbildung vermittelt wird. Ein wesentliches Problem der Durchsetzung von Nachhaltigkeit ist es, dass sie in der Managementebene mehr oder weniger verstanden wird, die Facharbeiterebene jedoch nicht genug einbezogen wird. Ohne diese Ebene ist Nachhaltigkeit jedoch nicht machbar. Entsprechend wird angestrebt, zur Umsetzung der Agenda 21 und zur weiteren Verbesserung der Qualität von Aus- und Weiterbildung das Thema Nachhaltigkeit verständlich zu machen und als Kompetenz in der Ausbildung zu etablieren.

Nachhaltigkeit in den Kirchen

Bereits 1989 ist das Konzept der nachhaltigen Entwicklung in der ersten Europäischen Ökumenischen Versammlung aller Kirchen Europas diskutiert worden. 1995 fand in Kreta die erste ökumenische Nachhaltigkeitskonsultation (Kreta-Konferenz) der Europäischen Bischofskonferenz und der Konferenz Europäischer Kirchen statt. 1996 wurde von der Franz von Assisi Akademie in Eichstätt (2. Ökumenische Konsultation „Christentum und nachhaltiges Europa“) die zweite Europäische Ökumenischen Versammlung vorbereitet. Von großer Bedeutung für die Nachhaltigkeitdiskussion war die Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“ die das Wuppertal Institut im Auftrag von Misereor und dem BUND 1995 durchführte. 1997 wurde auf der 2. Europäischen Ökumenischen Versammlung der Nachhaltigkeitskurs der europäischen Kirchen festgelegt, insbesondere wurde das Europäische Christliche Umweltnetz gegründet. In den folgenden Jahren fanden eine Reihe von Konferenzen statt. Die kirchliche Nachhaltigkeitsarbeit ist sehr vielfältig und konkretisiert sich in der Praxis zum Beispiel in der
- Durchführung von Kirchlichen Umweltmanagement (nach EMAS II) und Nachhaltigkeitsmangement in Pfarreien und kirchliche Einrichtungen.
- Mitarbeit in Lokalen Agenda 21 Initiativen (in der Frühzeit von 1994 bis 1998 wurden viele Initiativen der Lokalen Agenda 21 von kirchlicher Seite angestossen).
- Unterstützung des Global Marshall Plans.
- Förderung ökologischer Landwirtschaft und regionaler Wirtschaftskreisläufe (Abtei Plankstetten).
- Förderung von Photovoltaik auf Kirchendächer.
- Förderung kirchlicher Windkraftanlagen.

Nachhaltigkeit in der Elektronischen Datenverarbeitung

Hauptartikel: Nachhaltigkeit (EDV) Das Konzept der Nachhaltigkeit innerhalb der Elektronischen Datenverarbeitung umfasst drei Dimensionen: # Aus umweltpolitischer Sicht ist das wachsende Aufkommen von Sondermüll in Form von Altgeräten äußerst bedenklich. # Aus betriebswirtschaftlicher Sicht führen die wachsenden Hardwareanforderungen, die sich aus dem Erscheinen neuer Betriebssystem-Versionen ergeben, zu immer kürzeren Produktlebenszyklen. Die EDV-Abteilung muss die Anschaffungskosten von PCs teilweise innerhalb von 2-3 Jahren abschreiben. # Aus Sicht des Systemadministrators besteht der Wunsch nach Sicherheit, Kontinuität und geringem Wartungsaufwand. Der private Endnutzer wird alle drei Dimensionen gleichermaßen betrachten.

Stoffstrommanagement

Das Stoffstrommanagement (SSM) ist ein Tool der nachhaltigen Entwicklung und zielt auf die ökologisch und ökonomisch effiziente Beeinflussung von Stoffströmen unter Berücksichtigung sozialer Aspekte. Hauptziele sind dabei die die Ressourceneffizienz und das Schaffen nachhaltiger Kreisläufe. Dabei sollen keine „End-of-pipe“-Technologien verwendet werden. Im Unterschied zu vielen aktuell verwendeten Kreislaufkonzepten hat der soziale Aspekt im SSM ebenfalls einen gleich hohen Stellenwert, wie die ökologischen und ökonomischen Ziele.

Nachhaltigkeit in der deutschen Diskussion

Bis 1995 gab es wenige Zentren der Nachhaltigkeitsdiskussion in Deutschland. Wichtigste Zentren waren in der Frühzeit unter anderem das Wuppertal-Institut unter Leitung von Ernst Ulrich von Weizsäcker, das Forum Umwelt und Entwicklung in Bonn (NGO), sowie in Bayern die Franz von Assisi Akademie zum Schutz der Erde. Erst 1994 wurden die Dokumente des Rio-Erdgipfels wie zum Beispiel die Agenda 21 in deutscher Sprache verfügbar und damit setze auch eine breitere Umsetzungsdiskussion ein. Einen bis heute nachwirkenden Diskussionbeitrag leistete die Studie Zukunftsfähiges Deutschland .

Erste Umsetzung der Nachhaltigkeit

Das erste große Modellprojekt zur Umsetzung der Nachhaltigkeit und der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“ war das vom Bundespräsident Roman Herzog ausgezeichnete Nationalprojekt, das Altmühltal-Agenda 21 Projekt (1995-1998) der Franz von Assisi Akademie zum Schutz der Erde und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, wo in 25 Projektbereichen über 100 Maßnahmen durchgeführt wurden. Auch starteten die ersten Lokale Agenda 21 Prozesse. Siehe auch: Nachhaltigkeitsstrategie

Aktuelle politische Diskussion

In der Folge wurde die politische Diskussion durch mehrere Enquête-Kommissionen des Deutschen Bundestages geführt. Am 21. Februar 2001 wurde der Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen, welcher jährlich Jahreskongresse durchführt. Eine Art „Stimmungsbarometer“ der aktuellen Diskussion über Nachhaltigkeit in Deutschland sind die jeweiligen „Jahresreden“ des Kongresses vom Vorsitzenden Volker Hauff und von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Die Vereinten Nationen haben die Dekade 2005 - 2015 zur 'UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung' erklärt.

Wissenschaftliche Diskussion

In der Wissenschaft entwickelten sich nach einer längeren Anlaufphase (ab 1997) eine Vielzahl von Arbeitsschwerpunkten. Sie reichen heute von der einzelwirtschaftlichen Betrachtung des „Betrieblichen Umweltschutzes“ über Funktionszusammenhänge wie „Nachhaltige Mobilität“, „Nachhaltigen Konsum“ oder „Nachhaltige Investition“ bis hin zu Betrachtungen weltweiter Zusammenhänge wie „Globale Nachhaltigkeit und WTO“ und ähnlicher Entwicklungspolitik. Seit 2001 gibt es auch eine Nachhaltigkeitswissenschaft (Sustainability Science).

Siehe auch


- Agenda 21, Lokale Agenda 21,
- Entwicklungspolitik
- Rat für Nachhaltige Entwicklung, Lokale Nachhaltigkeitsstrategie,
- Responsible care, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeitsbeihilfe, Aldo Leopold,
- Technikfolgenabschätzung
- World Summit on Sustainable Development,
- Ökosiedlung, Quartiarisierung,
- Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft),
- Ökologischer Fußabdruck, Sanfter Tourismus
- Globales Lernen, Umweltbildung
- ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre, Umweltmanagement
- Integriertes Küstenzonenmanagement
- Imperialismustheorie, Entwicklungspolitik
- Werterhaltungssatz

Literatur


- Praxishandbuch Stoffstrommanagement Gebundene Ausgabe - Deutscher Wirtschaftsdienst Erscheinungsdatum: Juli 2002 ISBN 3871564818
- Balzer, Ingrid; Monika Wächter: Sozial-ökologische Forschung. Ergebnisse der Sondierungsprojekte aus dem BMBF-Förderschwerpunkt. München 2002.
- Bundesregierung: Perspektiven für Deutschland. Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland. Berlin 2002.
- Franz Alt, Rudolf Bahro, Marko Ferst: Wege zur ökologischen Zeitenwende. Reformalternativen und Visionen für ein zukunftsfähiges Kultursystem 2002. [http://www.umweltdebatte.de/index-wege_zur_oekologischen_zeitwende.htm Informationen zum Buch]
- BUND u. MISEREOR: Zukunftsfähiges Deutschland. Ein Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung. 1996.
- BUND u. MISEREOR: Wegweiser für ein zukunftsfähiges Deutschland. München 2002
- Deutscher Bundestag: Konzept Nachhaltigkeit. Vom Leitbild zur Umsetzung. Bonn 1998.
- Daly, Herman E.: Sustainable Development, Grundzüge einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung. In: Oikos 1992, 1-4.
- Eisermann, Daniel: Die Politik nachhaltiger Entwicklung. Der Rio-Johannesburg-Prozess. Bonn 2003.
- FEST (Hrsg.): Indikatoren nachhaltiger Entwicklung in Deutschland - Ein alternatives Indikatorensystem zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Heidelberg 2004.
- Gege, Maximilian: Die Zukunftsanleihe. Wie Deutschland ein Modell für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand werden kann. München 2004.
- OECD: Sustainable Development. Critical Issues. Paris 2001.
- Harborth, Hans-Jürgen: Dauerhafte Entwicklung statt globaler Selbstzerstörung - eine Einführung in das Konzept des „sustainable development“. Berlin.
- Radermacher, Franz Josef: Der Global Marshall Plan. Für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft. 2004.
- Rogall, Holger: Akteure der nachhaltigen Entwicklung. München 2003.
- Scherhorn, Gerhard / Christoph Weber (Hrsg.): Nachhaltiger Konsum. Auf dem Weg zur gesellschaftlichen Verankerung. München 2002.
- Spangenberg, Joachim H.(Hrsg.): Vision 2020. Arbeit, Umwelt, Gerechtigkeit - Strategien für ein zukunftsfähiges Deutschland. München 2003.
- Stappen, Ralf Klemens: Die Global Marshall Plan Initiative und der Rio-Johannesburg Prozess. Strategische Optionen für die Umsetzung. Franz von Assisi Akademie 2004.
- Voigt, Beatrice (Hrsg.): Wasser. Schatz der Zukunft. Impulse für eine nachhaltige Wasser-Kultur. München 2004.
- Wallner, Dr. Heinz Peter und Michael Narodoslawsky: Die Inseln der Nachhaltigkeit. Verlag NP, Österreich.
- Weizsäcker, E.U.: Erdpolitik. Ökologische Realpolitik an der Schwelle zum Jahrhundert der Umwelt. Darmstadt 1992.
- Gerd Ketteler: Der Begriff der Nachhaltigkeit im Umwelt- und Planungsrecht. Natur und Recht 24(9), S. 513 - 522 (2002).
- Dietrich Murswiek: „Nachhaltigkeit“ - Probleme der rechtlichen Umsetzung eines umweltpolitischen Leitbildes. Natur und Recht 24(11), S. 641 - 648 (2002).
- Worldwatch Institute (Hg.): Zur Lage der Welt 2003. Münster 2003. ISBN 3-89691-537-1

Weblinks

Referenzen


- [1] [http://www.bmbf.de/pub/bb_bildung_nachhaltige_entwicklung.pdf Bericht der Bundesregierung zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung]
- [2] [http://dip.bundestag.de/btd/15/034/1503472.pdf Bundestag: Aktionsplan zur UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“]
- [3] [http://www.forne.uni-bayreuth.de Forschungsstelle für das Recht der Nachhaltigen Entwicklung - Universität Bayreuth]
- [4] [http://www.taz.de/pt/2004/07/09.nf/mondeText.artikel,a0034.idx,8 Le Monde Diplomatique: Das Gerede von der Nachhaltigkeit]

Seiten mit weiterführenden Erläuterungen


- [http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/info/nachhalt.htm Nachhaltigkeit: Begriffserklärung, Hintergrund und aktuelle Informationen / Agenda 21 Treffpunkt / Bildungsserver learn:line NRW]
- [http://www.nachhaltigkeit.info/ Lexikon der Nachhaltigkeit, Aachener Stiftung Kathy Beys]
- [http://www.nachhaltigkeit.at/ Nachhaltigkeitsseite aus Österreich]
- [http://sustsci.harvard.edu/ Forum on Science and Technology for Sustainability (engl.)] ! Kategorie:Entwicklungspolitik Kategorie:Vereinte Nationen Kategorie:Bereichsethik Kategorie:Umwelt- und Naturschutz Kategorie:Entwicklung

Brundtland-Bericht

Als Brundtland-Bericht wird der 1987 veröffentlichte Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung bezeichnet. Die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland hatte in dieser Kommission den Vorsitz. Der Bericht ist für seine Definition des Begriffs Nachhaltige Entwicklung bekannt.

Definition Nachhaltige Entwicklung

Das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung definierte die Brundtland-Kommission in ihrem Bericht auf zwei Arten: 1. "Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können". Diese Definition der intergenerativen ökologischen Gerechtigkeit ist Bestandteil aller danach vereinbarten internationalen Umweltabkommen. 2. "Eine zukunftsfähige Entwicklung ist ein Prozess der Veränderung, in dem die Nutzung der Ressourcen, die Struktur der Investitionen, die Orientierung des technischen Fortschrittes und die institutionellen Strukturen konsistent gemacht werden mit den zukünftigen und den gegenwärtigen Bedürfnissen." Diese Definition wird seltener zitiert. Diese verdeutlicht die Forderung einer Verhaltensänderung, die deshalb politisch weniger konsensuale Anerkennung findet.

Wirkung des Brundtlandt-Berichts

Die Veröffentlichung des Brundtlandt-Berichts gilt als der Beginn des weltweiten Diskurses über Nachhaltigkeit bzw. Nachhaltige Entwicklung. Der Bericht wurde in alle wichtigen Sprachen übersetzt. Er ist eines der am häufigsten zitierten Werke der Umwelt- und Entwicklungsliteratur.

Weblinks

[http://www.are.admin.ch/imperia/md/content/are/nachhaltigeentwicklung/brundtland_bericht.pdf?PHPSESSID=b528536c11759636be342076139e1fd0 www.are.admin.ch] - Der Brundlandt-Bericht als pdf (16 MB) Kategorie:Nachhaltigkeit Kategorie:Entwicklungspolitik Kategorie:Vereinte Nationen Kategorie:Umwelt- und Naturschutz Kategorie:Entwicklung

3. Juni

Der 3. Juni ist der 154. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 155. in Schaltjahren) - somit bleiben 211 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 713 - Der byzantinische Kaiser Philippikos Bardanes wird durch Teile des Heeres gestürzt und geblendet.
- 1839 - Der chinesische Sonderkommissar Lin Zexu lässt 20.000 Kisten britischen Opiums vernichten und löst damit den 1. Opiumkrieg aus. In Taiwan wird daher heute an diesem Datum ein "Anti-Raucher-Tag" begangen.
- 1871 - Der Deutsche Reichstag stimmt der Eingliederung von Elsass und Lothringen ins Reich zu.
- 1873 - Durch einen Putsch wird Justo Rufino Barrios neuer Machthaber in Guatemala.
- 1919 - Auf der Friedenskonferenz von Versailles erkennen die Premierminister Großbritanniens, Frankreichs und Italiens Polens Recht auf eine unabhängige und vereinigte Republik mit freiem Zugang zur Ostsee an.
- 1947 - Der britische Vizekönig Mountbatten gibt den Plan zur Teilung Indiens bekannt, die mit der Gründung Pakistans zwei Monate später vollzogen wird.
- 1958 - Singapur verkündet seine Unabhängigkeit und ist nicht mehr britische Kolonie.
- 1961 - US-Präsident John F. Kennedy und der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow treffen sich in Wien zu Gesprächen.
- 1972 - Das Transitabkommen zwischen den beiden deutschen Staaten - BRD und DDR - tritt in Kraft
- 1974 - Yitzhak Rabin wird neuer Ministerpräsident in Israel.
- 1983 - In einer Schule im Taunus werden 3 Kinder und 2 Erwachsene von einem Amokschützen erschossen. Er bringt sich im Anschluss an die Tat um.
- 1987 - Erster Staatsbesuch von Erich Honecker (DDR) in den Niederlanden
- 1989 - In West-Berlin demonstrieren mehrere Tausend Menschen per Fahrzeugkorso gegen das von Walter Momper (SPD) verhängte Tempolimit auf der AVUS.
- 1989 - Der iranische Ayatollah Ruhollah Chomeini stirbt im Alter von 86 Jahren.
- 1992 - Aserbaidschan wird Mitglied in der UNESCO.
- 1993 - Frankreich und Spanien erkennen die Souveränität Andorras an.
- 1995 - Auf Usedom wird die mit 508 m längste Brücke Kontinentaleuropas eröffnet.
- 1998 - Gründung der Organisation ATTAC.
- 1999 - Der Friedensplan der G8-Staaten wird von Serbien gebilligt.
- 2002 - Kanada. Finanzminister Paul Martin wird entlassen. Sein Nachfolger wird der ehemalige Vize-Premierminister John Manley.

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik


- 1929 - Dem Zeppelin LZ 126/ZR-3 "USS Los Angeles" der US-Marine gelingt als erstem Luftschiff das Absetzen und die Aufnahme eines Flugzeuges in der Luft.

Kultur


- 1941 - Das Bühnenstück "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller wird nach einer "Führeranweisung" aus Bibliotheken und Schullehrplänen entfernt.
- 1947 - Uraufführung der Oper Les mamelles de Tirésias von Francis Poulenc an der Opéra-Comique in Paris.
- 1968 - Der durch Pop Art bekannt gewordene Künstler Andy Warhol wird in New York von der Frauenrechtlerin Valerie Solanas niedergeschossen.

Religion


- 535 - Agapet I. wird nach einer Sedisvakanz von 47 Tagen als Nachfolger von Papst Johannes II. inthronisiert.

Katastrophen


- 1962 - Beim Absturz einer französischen Boeing 707 in Paris sterben alle 130 Menschen an Bord.
- 1967 - Eine britische DC-4 auf einem Charterflug von Palma, Mallorca, stürzt beim Landeanflug ins Zentrum des Ortes Stockport, einem Vorort von Manchester. Das Flugzeug zerbricht, und die Treibstofftanks explodieren, örtliche Feuerwehr und Rettungsdienste sind hoffnungslos überfordert, so dass Personen mit z.B. gebrochenen Beinen hilflos in den Flammen umkommmen. 72 der 84 an Bord befindlichen Personen sterben.
- 1969 - Der Zerstörer "Frank E. Evans" (USA) sinkt im Südchinesischen Meer bei einem SEATO-Manöver nach der Kollision mit dem Flugzeugträger "Melbourne" (Australien). Von der 274 Mann starken Besatzung des Zerstörers sterben 74 Mann.
- 1998 - ICE-Unglück Eschede - Der ICE "Wilhelm Conrad Röntgen" entgleist aufgrund eines defekten Radreifens bei Eschede, wodurch 101 Menschen sterben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1423 - Ludwig XI., König von Frankreich
- 1540 - Karl II., Erzherzog von Innerösterreich
- 1591 - Julius Wilhelm Zincgref, deutscher Schriftsteller
- 1726 - James Hutton, schottischer Naturforscher und Geologe
- 1765 - Friederike Brun, dänische Schriftstellerin
- 1770 - Manuel Belgrano, argentinischer Anwalt, Politiker und General
- 1779 - Marie von Brühl, stammt aus einer aristokratischen Familie
- 1808 - Jefferson Davis, US-amerikanischer Politiker, Führer der Südstaaten im Sezessionskrieg
- 1817 - Pauline von Mallinckrodt, deutsche Ordensgründerin
- 1843 - Friedrich VIII. (Dänemark), König von Dänemark
- 1844 - Detlev von Liliencron, deutscher Lyriker
- 1852 - William Matthew Flinders Petrie, englischer Archäologe
- 1864 - Otto Erich Hartleben, deutscher Dramatiker, Lyriker und Erzähler
- 1865 - Georg V., König von Großbritannien
- 1873 - Otto Loewi, österreichisch-amerikanischer Physiologe, Nobelpreisträger
- 1877 - Raoul Dufy, französischer Maler
- 1879 - Raymond Pearl, US-amerikanischer Biologe und Genetiker
- 1887 - Olga Körner, Dienstmädchen, später Arbeiterin, organisierte Streik in Olbernhau
- 1890 - Paul Luchtenberg, deutscher Politiker, Kultusminister von Nordrhein-Westfalen
- 1894 - Herbert Boeckl, Maler und einer der Hauptvertreter der österreichischen Moderne
- 1895 - Zoltan Korda, US-amerikanischer Regisseur
- 1897 - Memphis Minnie, US-amerikanische Bluesmusikerin
- 1899 - Georg von Bekesy, ungarisch-US-amerikanischer Physiker und Physiologe, Nobelpreis für Medizin 1961
- 1900 - Frederick Ledebur, österreichischer Schauspieler
- 1906 - Josephine Baker, US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin
- 1909 - Ernst Eduard vom Rath, deutscher Diplomat und Botschaftssekretär in Paris
- 1909 - Ludwig Koch (Widerstandskämpfer), deutscher Gewerkschaftler
- 1910 - Paulette Goddard, US-amerikanische Schauspielerin
- 1921 - Eberhard Schlotter, Maler und Graphiker in Spanien und Deutschland
- 1922 - Alain Resnais, französischer Filmregisseur
- 1923 - Werner Danz, deutscher Politiker und MdB
- 1924 - Horst Sölle, war Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR
- 1925 - Mindru Katz, israelischer Komponist
- 1925 - Gerhard Zwerenz, deutscher Schriftsteller
- 1925 - Tony Curtis, US-amerikanischer Theater- und Film- und Fernsehschauspieler
- 1925 - Werner H. Spross, Schweizer Unternehmer, Investor, Milliardär und Mäzen
- 1926 - Allen Ginsberg, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1927 - Manfred Flegel, Minister der DDR
- 1927 - Oscar Schneider, Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
- 1929 - Werner Arber, schweizer Mikrobiologe, Genetiker und Nobelpreisträger
- 1930 - Marion Zimmer Bradley, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1931 - John Norman, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1931 - Lindy Remigino, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1941 - Monika Maron, deutsche Schriftstellerin
- 1942 - Curtis Mayfield, US-amerikanischer Soul-Musiker
- 1942 - Michael Bürsch, deutscher Politiker und MdB
- 1943 - Frieder Gadesmann, deutscher Theologe u. Schriftsteller
- 1943 - Michael Clarke, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Anita Harris, britische Sängerin
- 1945 - Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 1946 - Ian Hunter, britischer Songschreiber und Sänger
- 1947 - Mickey Finn, britischer Musiker
- 1949 - Philippe Djian, französischer Schriftsteller
- 1949 - Ulrich Kiesow, eigentlicher Schöpfer des deutschen Rollenspiels Das Schwarze Auge (DSA)
- 1950 - Marianne Bachmeier, Gastwirtin, erschoss Mörder ihrer Tochter in Lübecker Gerichtssaal
- 1950 - Florian Pilkington-Miksa, britischer Musiker
- 1950 - Suzi Quatro, US-amerikanische Rocksängerin
- 1951 - Deniece Williams, US-amerikanische Sängerin
- 1952 - Billy Powell, US-amerikanischer Musiker
- 1953 - Martin Bartenstein, österreichischer Bundesminister
- 1954 - Dan Hill, kanadischer Sänger und Songschreiber
- 1954 - Hans-Werner Senfft, deutscher Politiker und MdB
- 1958 - Thierry Noir, französischer Maler
- 1961 - Lawrence Lessig, Jura-Professor
- 1961 - Norbert Gstrein, österreichischer Schriftsteller
- 1964 - Doro Pesch, deutsche Sängerin
- 1965 - Thomas Ohrner, deutscher TV-Moderator und Schauspieler
- 1966 - Rudy Ratzinger, ist deutscher Disc Jockey und Industrial-Musiker
- 1967 - Sven Ottke, deutscher Sportler und Profiboxer
- 1968 - Serdar Somuncu, türkischer Schauspieler und Satiriker
- 1971 - Ariel und Gabriel(Humberto) Hernandez, Sänger und Tänzer der Gruppe No Mercy
- 1976 - Jens Kruppa, deutscher Schwimmer
- 1982 - Jelena Issinbajewa, russische Leichtathletin, Stabhochsprung
- 1986 - Rafael Nadal, spanischer Tennisspieler
- 1987 - Lalaine Vergara-Paras, US-amerikanische Schauspielerin

Gestorben


- 544 - Chlothilde von Burgund, Frau von Chlodwig I.
- 1394 - Anne von Böhmen, erste Königsgemahlin Richards II. von England
- 1411 - Leopold IV., Herzog von Österreich
- 1657 - William Harvey, englischer Arzt und Anatom, Wegbereiter der modernen Physiologie
- 1818 - Egwala Seyon, Kaiser von Äthiopien (1801-1818)
- 1822 - René-Just Haüy, französischer Mineraloge
- 1858 - Julius Reubke, Komponist
- 1875 - Georges Bizet, französischer Komponist
- 1877 - Ludwig von Köchel, österreichischer Musikwissenschaftler (Köchelverzeichnis)
- 1899 - Johann Strauß (Sohn), österreichischer Komponist (Walzerkönig)
- 1900 - Mary Kingsley, englische Ethnologin und Reiseschriftstellerin
- 1905 - Hudson Taylor, christlicher Missionar in China
- 1910 - Julius Wolff, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1918 - Ramón Maximiliano Valdés, Staatspräsident von Panama
- 1924 - Franz Kafka, tschechischer Schriftsteller
- 1925 - Camille Flammarion, französischer Astronom und Autor
- 1942 - Leo Katzenberger, deutsch-jüdischer Geschäftsmann
- 1946 - Michail Iwanowitsch Kalinin, sowjetischer Politiker
- 1957 - Wilhelm Hausenstein, deutscher Schriftsteller und Diplomat
- 1961 - Albert Stohr, war vom 17. Juli 1935 bis zu seinem Tode Bischof von Mainz
- 1963 - Johannes XXIII., Papst von 1958 bis 1963
- 1963 - Nazim Hikmet, türkischer Dichter und Dramatiker
- 1964 - Frans Eemil Sillanpää, finnischer Schriftsteller
- 1967 - Anton Eberhard, deutscher Politiker und MdB
- 1970 - Hjalmar Schacht, deutscher Politiker, Bankier, Minister und Reichsbankpräsident
- 1971 - Heinz Hopf, schweizerischer Mathematiker
- 1974 - Klara Maria Faßbinder, Aktivistin der deutschen Frauen- und Friedensbewegung
- 1975 - Eisaku Sato, 61. bis 63. japanischer Premierminister
- 1975 - Hermann Busch, deutscher Cellist
- 1975 - Hermann Runge, deutscher Politiker
- 1977 - Archibald Vivian Hill, britischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1977 - Roberto Rossellini, italienischer Filmregisseur
- 1979 - Arno Schmidt, deutscher Schriftsteller
- 1982 - Sergej Artenjewitsch Balassanjan, turkmenischer Komponist
- 1983 - Franz Joachim Behnisch, deutscher Schriftsteller
- 1985 - Karl Obermayr, Bayerischer Volksschauspieler
- 1989 - Ayatollah Ruhollah Khomeini, Revolutionsführer und religiöses Staatsoberhaupt des Iran
- 1991 - Katia Krafft, französische Vulkanologin
- 1991 - Maurice Krafft, französischer Vulkanologe
- 1991 - Sergiu Samarian, rumänischer Schachspieler, Schachschriftsteller und Bundestrainer des Deutschen Schachbundes
- 1995 - Paul Wandel, Minister für Volksbildung und Jugend der DDR
- 1997 - Marta Schanzenbach, deutsche Politikerin
- 1998 - Poul Bundgaard, dänischer Schauspieler und Sänger
- 2000 - Merton Howard Miller, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger
- 2001 - Anthony Quinn, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 2004 - Frances Shand Kydd, Mutter von Diana Spencer, Prinzessin von Wales ('Lady Di')
- 2004 - Thomas Forsberg, schwedischer Musiker
- 2004 - Victor George Reuther, US-Gewerkschaftführer
- 2004 - Harald Ganzinger, deutscher Informatiker
- 2005 - Leon Askin, österreichischer Schauspieler
- 2005 - Jon Idigoras, spanischer Politiker

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Karl Lwanga und Gefährten, die Märtyrer von Uganda (katholisch, anglikanisch)
- Namenstage: Karl, Karoline, Klothilde

Siehe auch


- 2. Juni - 4. Juni
- 3. Mai - 3. Juli
- Juni - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0603 ja:6月3日 ko:6월 3일 simple:June 3 th:3 มิถุนายน

14. Juni

Der 14. Juni ist der 165. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 166. in Schaltjahren) – somit verbleiben noch 200 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1057Stephan IX., wird Papst (der sechste von insgesamt acht deutschen Päpsten).
- 1177 – Mit Schiffen über den Tonle Sap See kommend erobern die Cham die Hauptstadt des Khmer-Reiches von Angkor.
- 1615Jacob Le Maire und Willem Cornelisz Schouten stechen mit der Eendracht und der Hoorn in See, mit dem Auftrag, eine neue Route nach Niederländisch-Indien zu finden.
- 1666Michiel de Ruyter gewinnt die Seeschlacht der vier Tage (Viertage-Schlacht) im Zweiten Englisch-Niederländischen Seekrieg.
- 1800 – Die Schlacht bei Marengo bringt Napoleon Bonaparte den entscheidenden Sieg über die Österreicher im Zweiten Koalitionskrieg.
- 1802Schinderhannes steht vor dem Untersuchungsgericht in Frankfurt am Main.
- 1807 – Napoleon erreicht einen entscheidenden Sieg über das vereinigte russisch-preußische Heer.
- 1841 – Grundsteinlegung für Ludwigsmonument in Darmstadt.
- 1848 – Die deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche beschließt im Krieg gegen Dänemark die Aufstellung einer Reichsflotte als erste gesamtdeutsche Marine.
- 1866 – Wegen unterschiedlicher Vorstellungen über den Status Schleswig-Holsteins kommt es zwischen Preußen und Österreich zum Krieg.
- 1881 – Das erste deutsche Telefonbuch erscheint in Berlin.
- 1882 – Das Kreuzbergurteil des Preußischen Oberverwaltungsgerichts entscheidet, dass stadtplanerische Gestaltung nicht zu den Aufgaben der Polizei gehört.
- 1888 – Der letzte Kaiser des Deutschen Reichs, Wilhelm II. von Hohenzollern, besteigt nach dem Tod seines Vaters den Kaiserthron.
- 1900Hawaii wird ein von den USA annektiertes Territorium und 1959 zum 50. Bundesstaat.
- 1904 – Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria empfängt eine Abordnung des in Berlin tagenden internationalen Frauenkongresses in Privataudienz.
- 1906 – Stapellauf der SMS Gneisenau in Bremen.
- 1914 – Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hisst zum ersten Mal die offizielle Olympiafahne mit den fünf Ringen beim 16. olympischen Kongress.
- 1917 – Bei seiner 6. Aufklärungsfahrt wird der Zeppelin LZ92 von einem britischem Kampfflugzeug abgeschossen.
- 1919John Alcock und Arthur Whitten-Brown starten zum ersten Nonstop-Flug über den Atlantik.
- 1920 – Die Reichspostdirektion Danzig gibt die ersten eigenständigen Danziger Briefmarken heraus.
- 1924 – Der erste Radiosender Ostpreußens (Ostmarken-Rundfunk AG) nimmt in Königsberg den Betrieb auf, s. Geschichte des Hörfunks.
- 1925 – In der Mannheimer Kunsthalle wird die Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ eröffnet.
- 1928Paul Löbe, SPD, wird in Berlin erneut zum Reichstagspräsidenten gewählt.
- 1929 – Die freie Ausübung des katholischen Glaubens in Preußen wird zwischen Preußen und dem Heiligen Stuhl in einem Konkordat vereinbart.
- 1933 – Das Passagierschiff Bremen läuft in Cherbourg ein und gewinnt damit den Geschwindigkeitsrekord (28,51 Knoten) bei der Atlantiküberfahrt.
- 1934 – Die Deutsche Luft-Hansa richtet ein Blitzliniennetz zwischen vier deutschen Großstädten ein.
- 1935 – Unter dem Motto „Wir fahren nur mit heimischen Treibstoffen“ fährt eine Kolonne von 60 Autos durch Berlin und wirbt für die Verwendung von Holzgas an Stelle von Benzin.
- 1940 – Deutsche Truppen rücken in Paris ein.
- 1940 – Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wird eröffnet.
- 1941 – Die amerikanische Regierung friert alle deutschen Guthaben in den USA ein.
- 1941Litauen. Massendeportation von etwa 40.000 Litauern nach Sibirien
- 1942Anne Frank beginnt ihr Tagebuch.
- 1945 – Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen.
- 1947 – Die sowjetische Militäradministration errichtet die Deutsche Wirtschaftskommission (DWK) als Leitinstanz der Zentralverwaltungen der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ).
- 1947 – Der Farmer Mac Brazel findet auf einer von ihm verwalteten Farm ungewöhnliche Trümmerteile. Das gefundene mattsilbrige Material wird knapp 40 Jahre später als UFO-Absturz von Roswell berühmt.
- 1949 – Im Indochinakonflikt installiert Frankreich Bao Dai, der 1945 als Kaiser Vietnams abgedankt hatte, in Saigon (Südvietnam) als Gegen-Staatschef.
- 1950Jordanien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1950Südkorea wird Mitglied in der UNESCO.
- 1951 – Der erste in Serie gebaute Computer UNIVAC (Universal Automatic Computer) wird ausgeliefert (Preis: 1,6 Mio. US-$).
- 1951 – Erster offizieller Staatsbesuch Konrad Adenauers im Ausland (Italien).
- 1953 – In Kolumbien wird Präsident Laureano Gómez Castro von einer Militärjunta gestürzt.
- 1955 – Das zu diesem Zeitpunkt mit über 70 m höchste Gebäude Österreichs, der Ringturm in Wien, wird eröffnet.
- 1958Opel liefert den ersten Wagen der Baureihe Kapitän aus.
- 1958Oberbürgermeister Thomas Wimmer eröffnet die 800-Jahrfeier der Stadt München.
- 1962 – In Paris findet die Gründung der Europäischen Weltraumforschungsorganisation (ESRO) statt, die ausschließlich friedlichen Zwecken dienen soll.
- 1963 – In der Sowjetunion startet der Kosmonaut Walerij Bykowskij mit der Wostok 5 für die Dauer von 4 Tagen 23 Stunden und 6 Minuten (81 Erdumkreisungen) ins All.
- 1966 – Die Römische Kurie hebt den seit 1559 geführten und 500 Seiten starken Index der verbotenen Bücher auf (letzte amtliche Neuausgabe: 1948).
- 1968 – Der Bundesrat stimmt über die Notstandsgesetze ab.
- 1968 – Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker World Glory bricht im Indischen Ozean in zwei Teile auseinander. Nur 9 der 35 Besatzungsmitglieder können sich retten.
- 1969 – Der Gaullist und ehemalige Premierminister Georges Pompidou gewinnt die französischen Präsidentschaftswahlen.
- 1971 – Das erste Hard Rock Cafe wird in London von den beiden US-Amerikanern Isaac Tigrett und Peter Morton gegründet.
- 1971 – Der Spiegel-Korrespondent Hans-Peter Rullmann, der am 6. Januar in Jugoslawien wegen angeblicher Spionage zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, wird vom jugoslawischen Staatspräsidenten Josip Broz Tito begnadigt.
- 1975 – Die australische Regierung präsentiert ihre Idee, Eisberge aus der Antarktis zur Bewässerung der australischen Wüsten zu nutzen.
- 1975 – Die Sonde Venera Mission der Sowjetunion Venera 10 startet und erreicht am 25. Oktober 1975 die Venus. Der Lander arbeitet sogar 63 Minuten lang auf der Planetenoberfläche.
- 1977 – Das Friedensforschungsinstitut Sipri veröffentlicht in Stockholm das Jahrbuch 1976. Demnach wurden 1976 weltweit rund 334 Mrd. US-Dollar (etwa 775 Mrd. DM) für Rüstung ausgegeben.
- 1978Günter Grass erhält in Rom den Viareggio-Preis.
- 1978 – In Sierra Leone tritt nach einer Volksabstimmung eine Verfassungsänderung in Kraft, die die Umwandlung in eine Einparteien-Republik vorsieht.
- 1980 – 350 aus West-Bengalen stammende Einwohner eines Dorfs im indischen Bundesstaat Assam werden in einem lang anhaltenden Rassenkonflikt getötet, ihre Häuser zerstört.
- 1981 – In der Schweiz wird das Prinzip der gleichen Rechte von Mann und Frau in der Bundesverfassung verankert.
- 1982 – Ende des Falkland-Kriegs zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich.
- 1983 – 350 Demonstranten werden am zweiten „Tag des nationalen Protests“ in Chile verhaftet. Mehrere Menschen werden von Sicherheitskräften getötet.
- 1985 – Vertreter von fünf EG-Mitgliedstaaten unterzeichnen das Schengener Abkommen mit dem Ziel, Kontrollen des Waren- und Personenverkehrs an den gemeinsamen Grenzen der Mitgliedstaaten abzuschaffen.
- 1985 – Ein Flugzeug der TWA mit 150 Passagieren wird zwischen Athen und Rom nach Beirut entführt. Ein amerikanischer Staatsbürger wird getötet. Die letzten Geiseln kommen nach 17 Tagen frei.
- 1986 – Eine von Umkhonto We Sizwe gelegte Autobombe explodiert vor Magoo's Bar in Durban/Südafrika: 3 Tote und 73 Verletzte.
- 1986 – Die Polizeigewerkschaft teilt mit, dass etwa 100 Polizeibeamte nach den schweren [http://de.wikipedia.org/wiki/Atomkraftgegner#Repression Ausschreitungen] in Wackersdorf den Dienst quittiert haben. Das bayerische Innenministerium dementiert die Meldung.
- 1987 – Zum ersten Mal seit dem Sturz von Kaiser Haile Selassie im Jahr 1974 finden in Äthiopien Parlamentswahlen statt.
- 1987Hans-Jochen Vogel (SPD) übernimmt von Willy Brandt das Amt des Parteivorsitzenden.
- 1988Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher trifft in Bonn mit dem Vorsitzenden der verbotenen südafrikanischen Schwarzenorganisation ANC, Oliver Tambo, zusammen und verurteilt die südafrikanische Rassentrennungspolitik.
- 1989 – 12 Jahre nach dem letzten Start der Titan_(Rakete) hebt die neue Rakete ab. Sie kann fast 18 t in einen niedrigen Orbit und bis zu 4,5 t in einen geostationären Orbit bringen.
- 1989 – Die Schriftstellerin Brigitte Kronauer erhält den Heinrich-Böll-Preis.
- 1990 – In Paris wird Hannover knapp vor Toronto zum Standort der WeltausstellungExpo 2000“ erwählt.
- 1991 – In der Schweiz demonstrieren Frauen landesweit für die Umsetzung des vor zehn Jahren in Kraft getretenen Gesetzes über die Gleichstellung von Mann und Frau.
- 1992 – In Brandenburg bestätigen die Bürger in einer Volksabstimmung mit 94 % die Landesverfassung.
- 1993Tansu Çiller wird als erste Frau in der Geschichte der Türkei Regierungschefin.
- 1993Malawi. Entscheidung für ein Mehrparteiensystem
- 1995 – Der 26. Deutsche Evangelische Kirchentag beginnt in Hamburg mit über 120.000 Besuchern.
- 1997Volksrepublik China. Über 100 Rauschgiftkriminelle werden in der Öffentlichkeit erschossen.
- 1998 – Die MD-11 der Fluggesellschaft Japan Airlines verlässt durch den Ausfall einer Schubumkehreinrichtung die Landebahn des Flughafens von Manila.
- 1999 – Der bisherige Vizepräsident Thabo Mbeki wird in Südafrika vom Parlament als Nachfolger Nelson Mandelas zum neuen Präsidenten gewählt.
- 1999Belgien. Verkaufsverbot für sämtliche Getränke von Coca-Cola.
- 2000Georgien tritt der WTO bei.
- 2000Algerien. Staatspräsident Abd el-Aziz Bouteflika auf Staatsbesuch in Paris, Frankreich.
- 2001 – Auf dem EU-Gipfel von Göteborg gibt es mit dem amerikanischen Präsidenten erneut keine Einigkeit beim Kyoto-Protokoll.
- 2002 – Die weltweit einzigartige Buchpreisbindung in Deutschland wird gesetzlich verankert.
- 2002 – Der Bundestag verlängert einstimmig die Mandate für die Auslandseinsätze der Bundeswehr in Afghanistan und Mazedonien.
- 2002 – Regierungsabkommen über filmwirtschaftliche Beziehungen zwischen Luxemburg und Deutschland
- 2003 – Die Tschechen entscheiden sich in einem Referendum klar für den Beitritt zur EU.
- 2003 – In den Westen der USA fallen Millionen von Mormonengrillen ein. Experten warnen vor einer der schlimmsten Heuschreckenplagen seit Jahrzehnten.
- 2003 – Frankreichs Staatspräsident Chirac eröffnet den internationalen Luftfahrtsalon in Le Bourget bei Paris. Viele US-amerikanische Rüstungskonzerne sind nach den Differenzen mit Frankreich (Irak-Krieg) in diesem Jahr nicht dabei.
- 2004 – Die Serie der Bombenanschläge in Bagdad (Irak) reißt nicht ab. 16 Menschen kommen ums Leben. Auch diesmal sind Ausländer Ziel des Angriffs.
- 2004Georgien, Armenien und Aserbaidschan werden als erste Länder in das Programm der Europäische Nachbarschaftspolitik aufgenommen.
- 2005 – Die deutsche Post ist nicht mehr mehrheitlich in Staatsbesitz. Erstmals sind mehr als 50 % der Aktien in „Streubesitz“.
- 2005Michael Jackson wird vor Gericht vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen.

Kultur


- 1661 – Uraufführung des Dramas Il Ciro crescente von Antonio Bertali im Park des Schlosses Laxenburg.
- 1799 – Uraufführung der Oper La Nouvelle au camp ou Le Cri de vengeance von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1800 – Schillers Trauerspiel Maria Stuart wird im Weimarer Hoftheater uraufgeführt.
- 1820 – Uraufführung der Oper Die Zwillingsbrüder von Franz Schubert am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1863 – Uraufführung der Oper Die Loreley von Max Bruch am Hoftheater Mannheim
- 1892 – Uraufführung der Operette Signora Vedetta von Richard Genée in Wiesbaden.
- 1959 – Uraufführung der Oper Die tödlichen Wünsche von Giselher Klebe in Düsseldorf.

Katastrophen


- 1891 – Bei der größten Eisenbahnkatastrophe der Schweiz in Münchenstein bricht die Eisenbahnbrücke der Jurabahn zusammen. 78 Personen kommen dabei ums Leben, 131 werden verletzt.
- 1972Neu Delhi, Indien. Absturz einer Douglas DC-8 der Japan Airlines nach einer Kollision während der Landung. 87 Menschen sterben, 6 Menschen können gerettet werden.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1931Hertha BSC Berlin wird Deutscher Fußballmeister.
- 1934 – Der Exilrusse Alexander Aljechin verteidigt den Weltmeistertitel im Schach durch einen Sieg mit 15,5-10,5 Punkten gegen seinen ebenfalls im Exil lebenden Landsmann Efim Bogoljubow.
- 1972 – Deutschland zieht mit einem 1:2-Sieg gegen Belgien bei der Fußballeuropameisterschaft in Antwerpen ins Finale ein.
- 1974 – Bei der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland gewinnt die Bundesrepublik Deutschland gegen Chile 1:0 in Berlin und die DDR gegen Australien 2:0 in Hamburg.
- 1975 – Chris Evert gewinnt gegen Martina Navratilova die French Open in Paris.
- 1975Borussia Mönchengladbach gewinnt zum dritten Mal den Deutschen Meistertitel.
- 1997Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jimmy Haynes in Aachen, Deutschland, durch K.o.
- 1997 – Der VfB Stuttgart gewinnt mit 2:0 gegen Energie Cottbus und wird zum dritten Mal DFB-Pokalsieger.
- 1998 – Die Chicago Bulls gewinnen mit Michael Jordan ihre sechste NBA-Meisterschaft in acht Jahren.
- 2002Südkorea steigt bei der WM in Korea/Japan sensationell in den Fußballhimmel auf: Portugal – Südkorea 0:1.
- 2004 – Bei der Fußball-Europameisterschaft in Portugal spielt Dänemark gegen Italien 0:0 und Schweden besiegt Bulgarien mit 5:0.
- 2004Huub Stevens wird Cheftrainer des 1. FC Köln.

Geboren


- 1529Ferdinand II. von Österreich/Tirol, Habsburger
- 1592Fedossuja, Prinzessin von Russland
- 1671Tomaso Giovanni Albinoni, italienischer Komponist und Geiger
- 1672Franz von Spanien, Sohn von Maria von Spanien
- 1730Antonio Sacchini, italienischer Komponist
- 1732Luigi Lanzi, italienischer Schriftsteller und Kunsthistoriker
- 1736Charles Augustin de Coulomb, französischer Physiker
- 1763Simon Mayr, italienischer Opernkomponist und Musiklehrer
- 1774David Low Dodge, Pazifist
- 1811Harriet Beecher Stowe, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1817Theobald Kerner, deutscher Arzt und Dichter
- 1832Nikolaus Otto, deutscher Maschinenbauer und Erfinder des Ottomotors
- 1835Adolf Stern, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker
- 1844Édouard Naville, schweizerischer Ägyptologe
- 1848Bernhard Bosanquet, englischer Philosoph
- 1849Freiherr Hugo von Habermann, Maler
- 1851Ernst Fuchs (Arzt), österreichischer Augenarzt
- 1854Georg Domizlaff, deutscher Feld-Oberpostmeister
- 1854Nell Kimball, US-amerikanische Prostituierte und Autorin
- 1856Andrei Andrejewitsch Markow, russischer Mathematiker
- 1857Ignaz Petschek, böhmischer Bankier, Großkohlenhändler und Großindustrieller
- 1864Alois Alzheimer, deutscher Psychiater
- 1864John Meier, Volksliedforscher
- 1868Alfons Dopsch, deutscher Kultur- und Wirtschaftshistoriker
- 1868Karl Landsteiner, österreichischer Bakteriologe und Nobelpreisträger
- 1870Sophie von Preußen, Ehefrau von Konstantin I. von Griechenland
- 1872Irene Abendroth, Königlich Sächsische Kammersängerin
- 1875Clemens von Franckenstein, Opernkomponist und Generalintendant in München
- 1880Walter von Molo, deutscher Schriftsteller
- 1882Ion Antonescu, rumänischer Ministerpräsident und Generalstabschef
- 1883Franz Landsberger, Kunsthistoriker
- 1892Ernst Penzoldt, deutscher Dichter und Erzähler
- 1897Johan Fridegård, schwedischer Schriftsteller
- 1899Yasunari Kawabata, japanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger
- 1901Heinrich Rempel, deutscher Prähistoriker
- 1903Alonzo Church, US-amerikanischer Mathematiker
- 1904Hans Bernd Gisevius, Jurist und politischer Schriftsteller
- 1904Margaret Bourke-White, US-amerikanische Fotografin
- 1905Elisabeth Bach, deutsche Kunstfliegerin
- 1905Jenny Jugo, österreichische Schauspielerin
- 1907Bernt von Heiseler, Schriftsteller
- 1907Chico Landi, brasilianischer Rennfahrer
- 1907Paul Klinger, deutscher Schauspieler
- 1907René Char, französischer Dichter
- 1909Burl Ives, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1909Harald Meschendörfer, siebenbürgisch-sächsischer Maler und Graphiker
- 1910Rudolf Kempe, Dirigent
- 1912Annibale Bugnini, katholischer Geistlicher
- 1916Georg Henrik von Wright, finnischer Philosoph
- 1916Heinz-Joachim Heydorn, deutscher Pädagoge
- 1917Atle Selberg, norwegischer Professor der Mathematik
- 1920Mihai Brediceanu, rumänischer Komponist und Dirigent
- 1923Judith Kerr, deutsche Malerin, Designerin und Autorin
- 1923Robert Watts, US-amerikanischer Künstler und Bildhauer
- 1924James Whyte Black, britischer Pharmakologe, Nobelpreisträger
- 1925Pierre Salinger, Pressesprecher von John F. Kennedy
- 1926Hermann Kant, deutscher Schriftsteller
- 1929Alexander Böhm, deutsche Rechtswissenschaftler
- 1929Cy Coleman, US-amerikanischer Komponist
- 1929Rupert Lay, deutscher Philosoph und Theologe, Unternehmensberater und Psychotherapeut
- 1930Włodzimierz Odojewski, polnischer Schriftsteller
- 1931Sieghardt Rupp, deutschsprachiger Schauspieler
- 1932Henri Schwery, emeritierter Bischof von Sion und ein Kardinal
- 1933Jerzy Kosinski, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1934Mieke Telkamp, niederländische Sängerin
- 1934Peter O. Chotjewitz, deutscher Schriftsteller und Jurist
- 1935Dieter Forte, deutscher Schriftsteller
- 1936Renaldo Benson, Sänger von „Four Tops“
- 1936Wolfgang Behrendt, deutscher Boxer
- 1937Hans-Ulrich Klose, deutscher Politiker
- 1939Manuel Vázquez Montalbán, spanischer Krimischriftsteller und Journalist
- 1941Julie Felix, US-amerikanische Sängerin
- 1943Muff Winwood, Gitarrist der „Spencer Davis Group”
- 1945Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 1945Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
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