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Verkehrsclub Deutschland

Verkehrsclub Deutschland

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. ist ein Verkehrsclub mit ökologischem Schwerpunkt, der sich für die so genannte Sanfte Mobilität aller Verkehrsteilnehmer einsetzt. Er hat gegenwärtig (2004) ca. 65.000 Mitglieder. Gegründet wurde der VCD durch andere Umweltverbände im Jahre 1986. Er versteht sich als umweltorientierte Alternative zu den Automobilclubs wie dem ADAC und vertritt ebenfalls die Interessen der Benutzer weiterer Verkehrsmittel wie Fahrrad, zu Fuß und öffentlich. Nach eigenem Bekunden hat er sich die Aufgabe gesetzt, sowohl als Umweltverband, als Fahrgastverband und als Service-Club aufzutreten. Der Verein untergliedert sich in Landesverbände. Es gibt - allerdings nicht flächendeckend - auch Regional- und Kreisverbände. Bekannt ist der VCD vor allem durch sein Engagement, die Deutsche Bahn (DB) zur Einführung der BahnCard bewegt zu haben, sowie seine jährlich aktualisierte Auto-Umweltliste, die auf dem Markt befindliche Automobile nach deren Umweltverträglichkeit bewertet. Aktueller Spitzenreiter (Auto-Umweltliste 2005/2006) ist das Hybridfahrzeug Toyota Prius. Der VCD sieht sich als wesentlicher Akteur, der die DB zur Wiedereinführung der BahnCard50 motivieren konnte. Im Ergebnis der aktuellen Diskussion um das Fahrpreissystem der DB sind Aktionen zum Erhalt des Mitfahrerrabatts im Gange. Mitglieder erhalten regelmäßig die Mitgliederzeitung "fairkehr", die neben Schwerpunktthemen zum Thema ökologischen Verkehrs und Reisen auch ein breites Meinungsforum der Mitglieder bietet. Siehe auch: Verkehrsökologie, Verkehrspolitik

Andere Verkehrsklubs für nachhaltige Mobilität in Deutschland


- ADFC e.V. - vertritt die Interessen der RadfahrerInnen
- FUSS e.V. - vertritt die Interessen der FußgängerInnen

Vergleichbare Verkehrsclubs im Ausland


- Verkehrs-Club der Schweiz (VCS)
- Verkehrsclub Österreich (VCÖ)

Weblinks


- [http://www.vcd.org www.vcd.org] - Offizielle Webseite des VCD Kategorie:Fußverkehr Kategorie:Interessenverband (Verkehr) Kategorie:ÖPNV Kategorie:Umweltschutzorganisation

Verkehrsclub

Ein Verkehrsclub ist eine Organisation, die die Interessen aller oder bestimmter Verkehrsteilnehmer vertritt. Die häufigste und mitgliederstärkste Form ist der Automobilclub. Er bietet den Mitgliedern Serviceleistungen, die mit dem Auto zu tun haben wie Pannendienste, Versicherungen, Reise- und Käuferinformationen. Daneben verstehen sich manche Automobilclubs auch als Lobbyisten der Autofahrer. Andere Verkehrsclubs sind meist aus ökologischen Zielsetzungen heraus und als Lobbyorganisationen gegründet worden, bieten aber in der Regel den Mitgliedern ebenfalls verkehrsbezogene Serviceleistungen.

Clubs mit Schwerpunkt Automobil


- Lobby ADAC Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (Größter und einflussreichster Automobilclub in Deutschland)
- ADAC ÖAMTC Österreichischer Automobil Motorrad und Touring-Club
- ÖAMTC ARBÖ Auto- Motor- und Radfahrerbund Österreichs
- ARBÖ Automobilclub von Deutschland (AvD)
- Automobilclub von Deutschland Auto Club Europa (ACE)
- Auto Club Europa Automobil-Club Verkehr (ACV)
- Automobil-Club Verkehr NAVC Neuer Automobil- und Verkehrsclub e.V.
- NAVC Touring Club Schweiz (TCS)
- Touring Club Schweiz Automobil Club der Schweiz (ACS)

Historische Automobilvereine

Am 12. November 1895 wurde in Paris der älteste Automobilclub der Welt gegründet: Automobile Club de France (ACF). Ein Mitbegründer war Henri Deutsch de la Meurthe. Am 30. September 1897 wurde in Berlin der erste deutsche Automobilverein gegründet: der Mitteleuropäische Motorwagenverein (MMV). Dem engeren Komitee gehörten an: Fabrikdirektor und Ingenieur C. Benz, Ladenburg, Gottlieb Daimler, Cannstatt, Ingenieur R. Diesel, München, u.a.

Verkehrsmittelübergreifende Clubs mit ökologischem Schwerpunkt


- München Verkehrsclub Deutschland (VCD)
- Verkehrsclub Deutschland Verkehrs-Club der Schweiz (VCS)
- Verkehrs-Club der Schweiz Verkehrsclub Österreich (VCÖ)

Clubs mit Schwerpunkt Fahrrad


- Verkehrsclub Österreich Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) vertritt die Interessen der Radfahrer in Deutschland.
- ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) IG Velo Schweiz
- IG Velo Schweiz ARGUS Fahrradbüro

Spezielle Verkehrsclubs


- ARGUS Die Arbeitsgemeinschaft umweltfreundlicher Stadtverkehr fördert den nichtmotorisierten Verkehr in Österreich.
- Arbeitsgemeinschaft umweltfreundlicher Stadtverkehr FUSS (Fachverband Fußverkehr Deutschland) vertritt die Interessen der Fußgänger.
- FUSS (Fachverband Fußverkehr Deutschland) PRO BAHN vertritt Interessen von Fahrgästen des Öffentlichen Verkehrs, insbesondere von Bahnbenutzern.
- PRO BAHN Die Deutsche Verkehrswacht widmet sich der Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung. ! Kategorie:Verkehr Kategorie:Automobil

Sanfte Mobilität

Sanfte Mobilität steht für nachhaltige, umweltschonende, sozial verträgliche und unfallarme Fortbewegungsarten wie zu Fuß gehen, Radfahren und Öffentlicher Verkehr (siehe auch Umweltverbund).

Entwicklung der Mobilität

Die Verkehrspolitik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat vielerorts durch eine konsequente Förderung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) und eine Vernachlässigung der sanften Mobilitätsarten eine ständig zunehmende Motorisierung bewirkt. Beispielsweise nahm die Länge des Straßennetzes in Österreich von 1960 bis 1990 um 25 % zu, während die Länge des Schienennetzes um 5 % abnahm. Die in Relation zum Verbraucherpreisindex sinkenden Treibstoffpreise haben die Motorisierung zusätzlich unterstützt. Die daraus resultierende Zunahme des MIV beeinträchtigt die Lebensqualität vieler Menschen durch Abgase, Lärm und Einschränkung in der nicht-motorisierten Bewegungsfreiheit. In Siedlungsräumen besteht der Großteil der öffentlichen Flächen aus Fahrbahnen und Parkplätzen für Autos, während nur ein kleiner Teil für sanfte Mobilität in Form von Gehsteigen, autofreien Straßen (Fußgängerzonen) und Plätzen, Parks, Radwegen, Busspuren und Straßenbahntrassen zur Verfügung steht.

Forschungsergebnisse

Einige Wissenschaftler wie z. B. Frederic Vester oder Hermann Knoflacher haben die Mechanismen für diese Entwicklungen analysiert. Ein paar wesentliche Punkte dieser Analysen sind:
- Das Gesetz der Zeitkonstanz: Je schneller die Fortbewegung möglich ist, desto länger werden die zurückgelegten Wege. Aus Geschwindigkeitssteigerungen resultiert kein Zeitgewinn, sondern nur eine Raumausdehnung. Die Folgen sind Zentralisierung, Zersiedelung, ein flächenhafter Zerfall der Dorfstruktur und -kultur und der Verlust von Nahversorgung und Arbeitsplätzen im ländlichen Raum.
- Angebot schafft Nachfrage: Der Ausbau des Straßensystems bewirkt eine Zunahme des Verkehrs. Das Schließen von Autobahnlücken bewirkte beispielsweise immer wieder enorme Zuwachsraten im Straßentransitverkehr, ebenso der Bau von Entlastungs- und Umfahrungsstraßen bzw. der Ausbau vorhandener Straßen.
- Fehlende Kostenwahrheit beim MIV und Flugverkehr: Bei der Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen und ökologischen Folgekosten deckt der PKW-Verkehr weniger als die Hälfte, der LKW-Verkehr nur etwa ein Fünftel der durch ihn verursachten Kosten. Unter diesem Aspekt erweist sich das Defizit der Eisenbahnen deutlich geringer als jenes des MIV-Verkehrs. Auch der Flugverkehr ist unter diesen Aspekten nicht kostendeckend, für Kerosin muss sogar weder eine Mineralöl- noch eine Mehrwertsteuer entrichtet werden.

Strategien für eine sanfte Mobilität

Daraus wurden Strategien entwickelt, wie die Verkehrsentwicklung zugunsten einer sanften Mobilität und einer höheren Lebensqualität geändert werden kann: Eine Verkehrspolitik, die sanfte Mobilität fördert, versucht, durch Maßnahmen und Investitionen die Verkehrsmittel der sanften Mobilität zu attraktivieren, wobei es auch notwendig ist, die übrigen Verkehrsmittel (MIV, Flugverkehr) nicht weiter zu fördern und durch Besteuerung (z.B. Ökosteuer, Ökobonus-System, Parkraumbewirtschaftung, Innenstadtmaut) und Beschränkungen (z.B. LKW-Nachtfahrverbot, Geschwindigkeitsbegrenzungen) zu reduzieren. Gleichzeitig muss sie auch die Verteilung der Flächen im öffentlichen Raum zugunsten der sanften Mobilität verändern, z.B. durch Verkehrsberuhigung und Straßenrückbau. Sanfte Mobilität spielt auch im Tourismus eine immer bedeutendere Rolle (siehe Sanfter Tourismus).

Organisationen zur Förderung Sanfter Mobilität

Deutschland


- Verkehrsclub Deutschland (VCD)
- ADFC - vertritt die Interessen der RadfahrerInnen
- FUSS e.V. - vertritt die Interessen der FußgängerInnen
- [http://www.autofrei.de/ autofrei leben!] - Die Initiative der Autofreien

Österreich


- Verkehrsclub Österreich (VCÖ)
- Arbeitsgemeinschaft umweltfreundlicher Stadtverkehr (ARGUS) - vertritt die Interessen der RadfahrerInnen
- [http://www.fahrgast.at Verein Fahrgast] - vertritt die Interessen der BenutzerInnen öffentlichen Verkehrs
- [http://ggg.mur.at GGG] - Verein zur Rückgewinnung öffentlicher Flächen für sanfte Mobilität

Schweiz


- Verkehrs-Club der Schweiz (VCS)
- [http://www.fussverkehr.ch/ Fussverkehr Schweiz]

Literatur


- [http://info.tuwien.ac.at/histu/pers/11411.html Hermann Knoflacher]:
  - Katalysatoren für Nichtmotorisierte, 1985
  - Verkehrsplanung für den Menschen, 1987
  - Fußgeher- und Fahrradverkehr, 1995
  - Zur Harmonie von Stadt und Verkehr, 1996
  - Landschaft ohne Autobahnen, 1997
  - Stehzeuge - Der Stau ist kein Verkehrsproblem, 2001
- [http://www.frederic-vester.de Frederic Vester]: [http://www.frederic-vester.de/cm.htm Crashtest Mobilität], 2000; [http://www.frederic-vester.de/azu.htm Ausfahrt Zukunft], 1990.
- Christian Höller (Hg., VCÖ): Sanfte Mobilität - Strategien gegen den Verkehrsinfarkt, 1991

Weblinks


- [http://www.nfi.at/deutsch/Arbeitsbereiche/europa/transport/documents/doc7-de.htm Positionspapier der Naturfreunde Internationale zum Thema Flugverkehr]
- [http://www.ruedimeier.ch/ Ruedi Meiers Seite zum Thema Nachhaltiger Freizeitverkehr]
- [http://www.mila.ch/autofrei/ Die Autofreie Seite]
- [http://www.autofrei-wohnen.de/ autofrei wohnen]
- [http://www.bahnfakten.at/ Bahnfakten] - eine Seite des VCÖ

siehe auch


- Umweltverbund
- Modal Split Kategorie:Fußverkehr Kategorie:Transport & Verkehr

2004

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2004 ist „Internationales Jahr zum Gedenken an den Kampf gegen die Sklaverei und an ihre Abschaffung“ (UNESCO)
- 2004 ist „Internationales Jahr des Reis“ (UNO)
- 2004 ist „Internationales Jahr der Technik
- 2004 ist „Internationales Jahr der Erziehung durch Sport
- Ewe ist Afrikanischer Stamm des Jahres (Ghana, Togo, Benin) (Internationale Stämme Mission)
- Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.“ (Markus 13:31)
- Das Alpenglöckchen (Soldanella alpina) ist Blume des Jahres (Stiftung Naturschutz Hamburg/Deutschland)
- Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrymans) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Weißtanne (Abies alba) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Grüne Hohlzunge (Coeloglossum viride) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Siebenschläfer (Myoxus glis) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Der Storchschnabel (Geranium) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Natur


- 19. April: Partielle Sonnenfinsternis (südliches Afrika)
- 4. Mai: Totale Mondfinsternis
- 8. Juni: Der erste Venustransit (Sonnendurchgang) seit 1882 ist in Mitteleuropa von 7:20 Uhr bis 13:23 MESZ zu beobachten
- 5. Oktober: In Deutschland wird mit 27,25 °C der wärmste 5. Oktober seit 125 Jahren gemessen
- 11. Oktober: Am frühen Morgenhimmel ist die Venus dem Mond besonders nahe und gut zu beobachten
- 14. Oktober: Partielle Sonnenfinsternis (Nordost-Asien, Nord-Pazifik)
- 28. Oktober: Totale Mondfinsternis
- 5. Dezember: Ein Erdbeben mit Epizentrum in der Gemarkung Waldkirch erschüttert den gesamten südwestdeutschen Raum. Trotz einer Stärke von 5,4 auf der Richterskala kam es nur zu kleineren Sachschäden
- 26. Dezember: Seebeben im Indischen Ozean und Tsunami-Flutwelle. Verheerende Schäden in den Küstenregionen im Golf von Bengalen, Südasien und Südostasien. Siehe Erdbeben im Indischen Ozean 2004

Politik

Januar


- 1. Januar: Joseph Deiss wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Irland übernimmt von Italien die Präsidentschaft im europäischen Rat
- 1. Januar: Die Mehrwertsteuer wird in Kap Verde eingeführt
- 1. Januar: Der niederländische Außenminister Jaap de Hoop Scheffer wird NATO-Generalsekretär
- 13. Januar: Helmut Kohl erhält den Internationalen Adalbertpreis
- 14. Januar: Óscar Berger Perdomo wird Staatspräsident von Guatemala
- 15. Januar bis 21. Januar: Weltsozialforum im Mumbai, (Indien)
- 16. Januar: Die Außenminister Joschka Fischer (Deutschland), Dominique de Villepin (Frankreich) und Włodzimierz Cimoszewicz (Polen) treffen sich im Rahmen des Weimarer Dreiecks
- 19. Januar: Erste Vorwahl der demokratischen Partei in Iowa, (USA)
- 20. Januar: Mazedonien beschließt per Gesetz die Gründung einer staatlichen Universität in Tetovo
- 21. Januar: Das auswärtige Amt finanziert zwei Justizaufbauprojekte des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg) in Afghanistan
- 24. Januar: Entlassung des Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit Florian Gerster nach Misstrauensvotum
- 25. Januar: Georgien: Michail Saakaschwili wird Staatspräsident

Februar


- 2. Februar: Brunei: Karl XVI. Gustaf von Schweden löst durch sein Lob des Sultans eine außenpolitische Krise seiner Heimat aus
- 5. Februar: Lettland: Ministerpräsident Einars Repse tritt zurück
- 6. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt seinen Rücktritt vom Parteivorsitz der SPD zu Gunsten von Franz Müntefering
- 8. Februar: Volksabstimmungen in der Schweiz, unter anderem wird die zweite Tunnelröhre durch den Gotthard in der Innerschweiz deutlich abgelehnt
- 13. Februar: Präsident Blaise Compaoré von Burkina Faso trifft auf Einladung von Bundespräsident Johannes Rau in Deutschland ein
- 19. Februar: Bundesminister Joschka Fischer nimmt in Brüssel, Belgien an einem EU-Seminar gegen Antisemitismus teil
- 20. Februar: Parlamentswahlen im Iran, viele liberale Kandidataten wurden ausgeschlossen, die Wahlbeteiligung sank auf etwa 50 Prozent
- 26. Februar: Staatspräsident Boris Trajkovski von Mazedonien stirbt bei einem Flugzeugabsturz
- 29. Februar: Bürgerschaftswahlen in Hamburg, die CDU erhält die absolute Mehrheit, Ole von Beust bleibt 1. Bürgermeister

März


- 1. März: Internationale Friedenstruppen treffen in Haiti ein
- 2. März: Eröffnung der neuen Botschaft der Niederlande in Berlin durch Königin Beatrix
- 7. März: Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg, Gemeinderatswahlen Tirol
- 9. März: Lettland: Indulis Emsis wird neuer Ministerpräsident
- 10. März: Griechenland: Kostas Karamanlis wird Ministerpräsident
- 14. März: Wladimir Putin wird als Präsident Russlands in seinem Amt bestätigt
- 14. März: Michail Jefimowitsch Fradkow wird Vorsitzender der Regierung in Russland
- 14. März: Parlamentswahlen in Spanien
- 18. März: In Ottawa findet der EU-Kanada-Gipfel statt
- 22. März: Mazedonien stellt Antrag auf Mitgliedschaft in der NATO und der EU
- 23. März: Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Warschau, Polen
- 27. März: Kommunalwahlen in Nigeria
- 28. März: Präsidentschaftswahlen in Guinea-Bissau
- 29. März: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei und Slowenien werden Mitglied der NATO
- 30. März: Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, trifft die afghanische Frauenministerin Habiba Sorabi zu einem Gespräch im Auswärtigen Amt
- 30. März: Bundesaußenminister Joschka Fischer trifft mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai zu einem Gedankenaustausch zusammen

April


- 2. April: Bulgarien wird Mitglied der NATO
- 2. April: Lettland wird in die NATO aufgenommen
- 3. April: Etwa 500.000 Menschen demonstrieren in Berlin, Köln und Stuttgart gegen den Reformkurs der deutschen Bundesregierung
- 3. April und 17. April: Präsidentenwahl in der Slowakei
- 5. April: Das Auswärtige Amt unterstützt das Minensuchhunde-Zentrum (MDC) in Afghanistan mit 1,9 Million Euro
- 14. April: Parlamentswahlen in Südafrika
- 15. April: Niederlande: Offizieller Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Rotterdam und Den Haag
- 17. April: Ivan Gašparovič wird neuer Staatspräsident der Slowakei
- 17. April: José Luis Zapatero wird Ministerpräsident in Spanien
- 19. April: Bundesaußenminister Joschka Fischer reist nach Afghanistan
- 22. April: Gründung eines Goethe-Instituts in Ljubljana, Slowenien
- 25. April: Parlaments- und Kommunalwahlen in Äquatorialguinea
- 25. April: Heinz Fischer wird bei der Wahl zum Bundespräsidenten in Österreich gewählt
- 26. April: Giftgas-Attentat in Jordanien vereitelt, es hätten 80.000 Menschen sterben können
- 27. April: Thabo Mbeki wird als Präsident von Südafrika vereidigt
- 28. April: Branko Crvenkovski wird Staatspräsident in Mazedonien
- 29. April: Regierungsumbildung in Mali
- 30. April: Der Skandal um Misshandlungen irakischer Häftlinge im Bagdader US-Militärgefängnis Abu Ghraib wird publik

Mai


- 1. Mai: Die europäische Union wird um zehn Mitglieder erweitert: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern (siehe EU-Osterweiterung)
- 1. Mai: In Polen gilt für Investitionen ab sofort das EU-Recht
- 2. Mai: Parlamentswahlen in Panama
- 7. Mai: Surya Bahadur Thapa tritt als Premierminister von Nepal zurück
- 7. Mai: Verfassungsänderungen in der Türkei zur EU-Anpassung
- 16. Mai: Volksabstimmung in der Schweiz
- 22. Mai: Manmohan Singh wird Premierminister in Indien
- 23. Mai: Horst Köhler wird von der Bundesversammlung im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Ergebnis: Horst Köhler 604 Stimmen, Gesine Schwan 589 Stimmen
- 25. Mai: Der 49. Eurovision Songcontest findet in Istanbul, Türkei statt
- 27. Mai: USA und Bahrain unterzeichen ein Freihandelsabkommen
- 29. Mai: Estland wird Vollmitglied in der NATO

Juni


- 1. Juni: Im Irak nominiert der Übergangsrat den künftigen Staatspräsidenten Ghazi al Jawar. Der designierte Ministerpräsident Ijad Allawi stellt die 26 Mitglieder seines Kabinetts vor, dem die USA am 30. Juni die Macht übergeben werden
- 1. Juni: Lic. Elías Antonio Saca González wird Staatspräsident von El Salvador
- 4. Juni bis 13. Juni: Europride in Hamburg
- 6. Juni: 60. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie. Erstmals nimmt mit Gerhard Schröder ein deutscher Bundeskanzler an den Gedenkfeiern in der Normandie teil (siehe D-Day)
- 7. Juni: In Marokko tritt ein neues Arbeitsgesetz in Kraft
- 8. Juni bis 10. Juni: G8-Gipfeltreffen in Sea Island (Georgia), USA
- 9. Juni: Das Bundesverfassungsgericht lehnt eine Verfassungsklage gegen das Ladenschlussgesetz ab
- 13. Juni: Wahlen zum Europaparlament
- 13. Juni: Landtagswahl in Thüringen
- 13. Juni: Kommunalwahlen in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt
- 21. Juni: Fünfter Ostseegipfel in Estland
- 22. Juni: In Nauru wird Präsident René Harris bei einem Misstrauensvotum abgesetzt und durch Ludwig Scotty ersetzt
- 24. Juni: Deutschland. Bundesaußenminister Joschka Fischer trifft den Premierminister von Armenien, Andranik Markarjan
- 27. Juni: Kommunalwahl in Thüringen, die SPD verliert, die PDS gewinnt Stimmen hinzu
- 28. Juni: Im Irak erfolgt die Machtübergabe von der Koalitions-Übergangsverwaltung an die Irakische Übergangsregierung

Juli


- 1. Juli: Amtsantritt des neuen deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler
- 1. Juli: Gegen den irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein wird Anklage erhoben
- 8. Juli: Angelobung des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer
- 9. Juli: Pawel Chlebnikow wird in Moskau von Unbekannten erschossen
- 15. Juli: Antrittsbesuch des neuen deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler in Polen, anschließend Besuch in Frankreich

August


- 1. August: 60. Jahrestag des Beginns des Warschauer Aufstands: Bundeskanzler Gerhard Schröder nimmt als erster deutscher Bundeskanzler als Ehrengast an den Feierlichkeiten teil
- 2. August: In Deutschland tritt die Sondersteuer auf Alkopops in Kraft, die handelsübliche 275-Milliliter-Flaschen um 85 Cent verteuert (zuzüglich Mehrwertsteuer) und die Getränke für Jugendliche unattraktiver machen soll
- 9. August: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren etwa 50.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 16. August: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren etwa 85.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 16. August: Präsident Hugo Chávez in Venezuela gewinnt das Referendum über seine Amtsenthebung. etwa 58 % der Wähler stimmen für ihn (Wahlbeteiligung etwa 95 %)
- 19. August: Erneut demonstrieren in Erfurt und Brandenburg knapp 10.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 22. August: Norwegen: Der Schrei, ein Bild des norwegischen Malers Edvard Munch, wird von maskierten Tätern aus dem Osloer Munch-Museum entwendet
- 23. August: Auf den Montagsdemonstrationen demonstrieren mindestens 70.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 29. August: Etwa 300.000 Menschen demonstrieren in New York City gegen die Politik von Präsident George W. Bush
- 29. August: Scharif al-Misri wird als führendes Mitglied der Terrorgruppe Al-Qaida in Qetta (Pakistan) zusammen mit einem mutmaßlichen Komplizen verhaftet
- 30. August: Auf den Montagsdemonstrationen demonstrieren erneut mindestens 70.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 31.Eröfnung der RIMS Reihn-Main-International-Montessori-Schule

September


- [[5. September]]: Bei den Landtags[[wahlen im Saarland
ist die SPD mit knapp 14 % Verlust auf 30,8 % die einzige Verliererin. Die Wahlbeteiligung sinkt von 69 % (1999) auf 56 % (2004)
- 6. September: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren Zehntausende (ARD: 50.000, ZDF/RTL: deutlich weniger als in der Vorwoche, SAT1/N-TV: 75.000) gegen die Hartz IV-Gesetze
- 10. September: Polen Das polnische Parlament, der Sejm, hat ohne Gegenstimme die Regierung in Warschau aufgefordert, angemessene Maßnahmen in der Angelegenheit von Reparationen gegenüber Deutschland zu ergreifen
- 12. September: Zehntausende von Israelis demonstrierten in Jerusalem gegen die beabsichtigte Räumung von Siedlungen im Gazastreifen
- 13. September: Bundespräsident Horst Köhler hält unterschiedliche Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland für unvermeidlich
- 13. September: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren Zehntausende, allerdings deutlich weniger als in der Vorwoche, gegen die Hartz IV-Gesetze
- 14. September: Die OECD stellt in ihrer Vergleichsstudie „Bildung auf einen Blick“ erneut Mängel im deutschen Bildungssystem fest
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Brandenburg verlieren SPD und CDU mehr 7 %, die PDS gewinnt 5 % und die DVU ist erneut im Landtag vertreten
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Sachsen verliert die CDU fast 16 %, die SPD rutscht unter die 10 % Marke und die NPD bekommt etwas mehr als 9 %. Auch Grüne und FDP kommen in den Landtag
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Vorarlberg erreicht die ÖVP die absolute Mehrheit
- 20. September: Die Präsidentschaftswahlen in Indonesien (die Auszählung wurde erst Anfang Oktober abgeschlossen) werden von Susilo Bambang Yudhoyono gewonnen, der die bisherige Präsidentin Megawati Sukarnoputri ablöst
- 26. September: Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen verliert die CDU ca. 7 %, bleibt aber stärkste Partei im Land. Die SPD verliert erneut ca. 3 %, die Grünen und die FDP gewinnen jeweils ca. 3 %
- 26. September: Volksabstimmung in der Schweiz

Oktober


- 2. Oktober: In Berlin demonstrieren ca. 50.000 gegen die Hartz IV-Gesetze
- 2. Oktober: In Amsterdam protestieren ca. 200.000 Menschen gegen die Sparpläne der christlich-liberalen Regierung
- 3. Oktober: Bei Parlamentswahlen in Slowenien geht die konservative Slowenische Demokratische Partei unter Janez Janša als Sieger hervor, die bisher regierende linksliberale Liberaldemokratische Partei Sloweniens verliert über 13 % und wird vermutlich in Opposition gehen
- 5. Oktober: Der Vorstand von Karstadt-Quelle verkündet, dass zur Sanierung des Konzern 5.500 Stellen abgebaut werden sollen. Nach Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di und dem Betriebsrat soll dieser Abbau sozialverträglich stattfinden
- 5. Oktober: Der designierte EU-Innenkommissar Rocco Buttiglione ist wegen seiner Haltung zur Homosexualität und Frauen auf Kritik gestoßen
- 6. Oktober: Die USA räumen ein, dass im Irak keine Massenvernichtungswaffen, einer der Gründe für den Irak-Krieg, gefunden wurden
- 9. Oktober: Die Präsidentschaftswahlen in Afghanistan werden von Unregelmäßigkeiten begleitet. Später wird der amtierende Präsident Hamid Karzai mit 55,4 % der Stimmen zum Sieger erklärt
- 12. Oktober: Der Kalif von Köln, Metin Kaplan, wird aus Deutschland in die Türkei abgeschoben und dort sofort verhaftet
- 14. Oktober: General Motors gibt bekannt, dass 12.000 Stellen in Europa, davon 10.000 in Deutschland gestrichen werden sollen. Daraufhin streiken die Arbeiter im Opel Werk Bochum sechs Tage lang
- 16. Oktober: Die Schweizer Gewerkschaften GBI und SMUV fusionieren zur Großgewerkschaft Unia
- 17. Oktober: Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko lässt sich in einem umstrittenem Referendum für eine dritte Amtszeit bestätigen
- 23. Oktober: Eine gute Woche vor der Präsidentenwahl in der Ukraine haben zehntausende Oppositionsanhänger in Kiew für eine freie und faire Abstimmung demonstriert
- 24. Oktober: Die Serben im Kosovo boykottieren die Parlamentswahlen. Gewinner mit ca. 55 % (nach ersten Hochrechnungen) ist die Partei von Ibrahim Rugova
- 27. Oktober: Der designierte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso lässt die Abstimmung über die EU-Kommission im EU-Parlament verschieben, um eine Abstimmungsniederlage zu verhindern. In der Folge werden die zwei Kommissare Rocco Buttiglione (Italien) und Ingrida Udre (Lettland) gegen Franco Frattini (Italien) und Andris Piebalgs (Lettland) ausgetauscht
- 31. Oktober: Bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine kommt es zu Unregelmäßigkeiten. Der vom bisherigen Präsidenten Leonid Kutschma favorisierte Kandidat Wiktor Janukowytsch kommt auf 40 %, Wiktor Juschtschenko auf 39 % der Stimmen, daher wird es eine Stichwahl geben

November


- 2. November: Präsidentschaftswahlen in USA: George W. Bush wird nach einem Kopf an Kopf-Rennen mit seinem Gegner John F. Kerry erneut für vier Jahre zum Präsidenten gewählt
- 7. November: Das Referendum gegen die neuen Gemeindegrenzen in Mazedonien ist gescheitert, da nur etwa 26 % der Stimmberechtigten abstimmten. Das Gesetz schreibt ein Quorum von 50 % vor. In der Konsequenz haben alle großen Gemeinden im Westen Mazedoniens eine albanische Bevölkerungsmehrheit
- 10. November: Der Politiker Georg Milbradt (CDU) ist in Sachsen erst im zweiten Anlauf erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Er hatte nur 62 von 65 Stimmen der CDU/SPD Koalition bekommen. Der Kandidat Uwe Leichsenring der NPD erhielt 14 Stimmen, 2 mehr als die NPD Sitze im Landtag hat
- 11. November: Jassir Arafat stirbt gegen 3:30 Uhr morgens, sein Leichnam wird nach Kairo gebracht, wo am folgenden Tag die Trauerfeier stattfindet und anschließend: unter chaotischen Umständen: die Beisetzung in Ramallah
- 15. November: Der Beitritt Griechenlands zum Euro beruht auf seit 1997 gefälschten Defizitzahlen. Später werden auch die italienschen Zahlen bezweifelt. Das statistische Amt der EU, EUROSTAT, gerät damit wieder ins Zwielicht
- 17. November: Das Bundeskabinett beschließt die Entsendung von zwei Transall-Flugzeugen mit ca. 200 Soldaten zur Unterstützung vom Transport von OAU-Soldaten in die Region Darfur im Sudan
- 18. November: Im zweiten Anlauf hat der neue EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso für sein veränderte Kommission eine Mehrheit im EU-Parlament erhalten
- 18. November: Der CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer wirft deutschen Managern mangelnden Patriotismus vor
- 19. November: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat in einer Resolution zu einer baldigen Lösung für den Sudan-Konflikte aufgerufen und vage mit Sanktionen gedroht
- 20. November: Es werden Misshandlungsvorwürfe bei gestellten Geiselnahmen bei der Bundeswehr bekannt. In den folgenden Wochen werden weitere Misshandlungen in verschiedenen Kasernen bekannt
- 21. November: Nach der Stichwahl bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine wird Wiktor Janukowytsch zum Sieger erklärt, die OSZE zweifelt den Wahlsieg an, die Opposition spricht von Wahlbetrug. Beginn von landesweiten Massenprotesten („Orangene Revolution“)
- 21. November: Ca. 25.000 Menschen demonstrierten nach einem Aufruf muslimischer Verbände in Köln gegen islamistischen Terror und Gewalt
- 21. November: In Namibia wird Hifikepunye Pohamba (SWAPO) mit 76 % zum neuen Präsidenten gewählt und löst damit Sam Nujoma ab. Seine Partei, die SWAPO, erhält ca. 75 % der Parlamentssitze
- 25. November: Die IAEO berät über das iranisches Atomprogramm. Die USA glauben, dass der Iran eine Atombombe entwickeln will. Der Iran beteuert, dass er nur ein friedliche Nutzung der Kernenergie plant
- 27. November: Die Behörden von Papua-Neuguinea beginnen mit der Evakuierung von 9000 Menschen von der Insel Manam, da diesen wegen wochenlanger Vulkan-Aktivitäten (Aschenregen) eine Hungesnot droht
- 28. November: Bundesfinanzminister Hans Eichel kritisiert, dass alle neuen Bundesländer, mit Ausnahme von Sachsen, die Fördermittel aus dem Aufbau Ost ganz oder teilweise missbrauchen
- 28. November: In Rumänien werden der Staatspräsident und das Parlament gewählt. In die Stichwahl kommen Adrian Nastase (Sozialdemokraten) und Traian Băsescu (Allianz für Gerechtigkeit und Wahrheit). Die Opposition spricht von Wahlbetrug. Auch die OSZE äußert Bedenken wegen des Ablaufs der Wahl
- 30. November: Die OECD bemängelt in ihrer „Baby-PISA“-Studie die Zahl der Kita-Plätze in den alten Bundesländern. In den neuen Bundesländern gehört das Kinderbetreuungssystem zu den weltweit besten

Dezember


- 1. Dezember: Die Regierungskoalition von Ministerpräsident Ariel Scharon in Israel zerbricht, weil die Vertreter seines größten Koalitionspartners gegen den Haushaltsentwurf 2005 gestimmt haben
- 3. Dezember: Der Bundestag beschließt die Entsendung von bis zu 200 Soldaten zur Unterstützung der Afrikanischen Union im Darfur-Einsatz
- 22. Dezember: CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer tritt nach Vorwürfen über falsche Angaben zu Gehaltszahlungen seines früheren Arbeitgebers RWE zurück
- 26. Dezember: Bei der Wiederholungswahl zu den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine setzt sich der oppositionelle Kandidat Wiktor Juschtschenko gegen den beurlaubten Ministerpräsidenten Wiktor Janukowytsch mit 51,99 % zu 44,19 % der abgegebenen Stimmen durch

Terroranschläge und Kriege


- 29. Januar: Bei einem Terroranschlag auf Bus Nummer 19 in Jerusalem (Israel) sterben elf Israelis. 50 Menschen werden verletzt. Der Attentäter war ein 24 Jahre alter Palästinenser aus Bethlehem und Mitglied der Al Aqsa Märtyrer Brigaden
- 22. Februar: Acht Menschen Sterben bei einem Selbstmordattentat auf Bus Nummer 14A in Jerusalem (Israel). Über 60 werden verwundet. Der palästinensische Attentäter war Mitglied der Al Aqsa Märtyrer Brigaden und kam aus Bethlehem
- 11. März: Schwerer Terroranschlag in Madrid, 191 Tote, 1.500 Verletzte
- 28. April: Terroranschlag in Diplomatenviertel von Damaskus, vier Tote
- 2. Juni: In Afghanistan werden fünf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in einem Hinterhalt ermordet
- 11. Juli: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in Tel Aviv (Israel) an einer Bushaltestelle in die Luft. Ein Israeli wird dabei getötet, 33 werden verletzt
- 28. Juli: Bei der Explosion einer Autobombe in Bakuba (Irak) sterben 68 Menschen und etwa 40 werden verletzt
- 2. August: Bei Bombenanschlägen auf fünf christliche Kirchen in Bagdad und Mossul im Irak werden elf Menschen getötet und ca. 50 verletzt
- 15. August: In Gatumba (Burundi) haben Hutu-Rebellen ein Flüchtlingslager der UNO überfallen und 189 Menschen getötet sowie etwa 70 verletzt
- 24. August: In Russland stürzen, infolge eines tschetschenischen Terroranschlages, fast gleichzeitig zwei Flugzeuge mit 89 Menschen an Bord ab
- 30. August: Bei einem Anschlag eines tschetschenischen Selbstmordattentäters im Norden von Moskau in der Nähe eines U-Bahnhofes werden min. 39. Menschen getötet und ca. 130 verletzt
- 31. August: Zwei Selbstmordattentäter töten in Beerscheba (Israel) sechzehn Menschen. Über 100 Israelis werden verletzt als die Palästinenser sich innerhalb weniger Minuten in die Luft sprengen. Ziel des Anschlags: Die Stadtbusse Nummer 6 und Nummer 12
- 31. August: Im Irak werden zwölf nepalesische Geiseln durch islamistische Extremisten der Gruppe Ansar el Sunna ermordet
- 1. September: Etwa 30 tschetschenischen Rebellen nehmen ca. 1200–1500 Geiseln in einer Schule in Beslan in Nordossetien
- 3. September: Die Schule in Beslan wird durch die Einsatzkräfte gestürmt, dabei gibt es mindestens 338 Tote und 704 Verletzte
- 4. September: Durch die Explosion einer Autobombe vor einer Polizeischule im nordirakischen Kirkuk werden 15 Menschen getötet und weitere 20 Menschen verletzt
- 6. September: Durch die Explosion einer Autobombe im Nordirak sind sieben amerikanische Soldaten und drei Iraker getötet worden
- 7. September: Seit Beginn des Irak-Krieges sind 1000 amerikanische Soldaten gefallen. Die weit höhere Anzahl der getöteten Iraker ist unbekannt
- 9. September: ein Bombenanschlag auf die australische Botschaft in Jakarta kostet 11 Menschen das Leben
- 13. September: Am Wochenende sind 68 Iraker und Amerikaner im Irak getötet worden
- 14. September: Bei der Explosion einer Autobombe vor einer Polizeiwache in Bagdad sind mindestens 47 Menschen getötet und 114 verletzt worden
- 14. September: In Bakuba wurden zwölf Polizisten in einen Hinterhalt gelockt und getötet
- 16. September: Bei amerikanischen Luftangriffen nahe Falludscha sind bis zu 60 Iraker getötet worden
- 25. September: Im Süden Afghanistans haben (vermutlich) Taliban-Kämfer bei mehreren Anschlägen neun Soldaten getötet
- 30. September: Bei drei fast zeitgleichen Autobombenanschlägen in Bagdad sterben mehr als 42 Menschen (meist Kinder) und 139 werden verletzt
- 1. Oktober: Bei einem Selbstmordattentat auf die Zainabia-Moschee in Sialkot/Pakistan sterben 31 Menschen und mehr als 45 werden verletzt
- 2. Oktober: Am 135. Geburtstag von Mahatma Gandhi gab es mehrere Bombenanschläge im Nordosten Indiens (Dimapur im Bundesstaat Nagaland und Kokrajhar im Bundesstaat Assam) mit min. 44 Toten und 93 Verletzten
- 2. Oktober: Bei einer Offensive amerikanischer Truppen und irakischen Nationalgardisten in Samarra werden mindestens 100 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt
- 3. Oktober: Bei einer nach Raketenangriffen durch die Hamas begonnenen Offensive der israelischen Armee im Gazastreifen kamen in den vergangenen Tagen über 50 Menschen ums Leben
- 4. Oktober: Bei drei Bombenanschlägen in Bagdad und Mossul und Luftangriffen der Amerikaner in Falludscha starben mehr als 30 Menschen und mehr als 100 wurden verletzt
- 7. Oktober: Bei einer Offensive der US-Streitkräfte und irakischer Sicherheitskräfte und einer Reihe von Anschlägen starben 17 Menschen im Irak. Sieben bei einem Anschlag in Diwanija
- 7. Oktober: Bei Selbstmordanschlägen in Taba und Ras el Schitan (Moon Island Village) auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten wurden 32 Menschen getötet und mehr als 150 verletzt
- 7. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag in der Stadt Multan in Pakistan sind mindestens 39 Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden
- 8. Oktober: Bei einem Bombardement der US-Luftwaffe wurden in Falludscha elf Menschen getötet
- 18. Oktober: Bei der Explosion einer Autobombe in Bagdad wurden mindestens sechs Menschen getötet und 27 verletzt
- 23. Oktober: Im Norden des Irak werden 49 Polizeirekruten ermordet. Am gesamten Wochenende sterben bei Anschlägen und Bombardierungen ca. 100 Menschen
- 2. November: Auf offener Straße in Amsterdam wird der niederländische Filmemacher Theo van Gogh durch einen islamischen Extremisten niedergestochen und erschossen. In der Folge werden mehrere Moscheen und islamische Schulen in den Niederlanden angezündet
- 6. November: Regierungssoldaten der Elfenbeinküste töten bei einem Angriff neun französische Soldaten. Die Regierung hatte zuvor auch das Friedensabkommen mit den Rebellen gebrochen
-

1986

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1986 ist „Internationales Jahr des Friedens“
- Die Saatkrähe (lat. Corvus frugilegus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Alphons Egli wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Portugal und Spanien treten der Europäischen Gemeinschaft bei
- 2. Januar: Ignacio Gonzales Palacios, Chef des Geheimdienstes von Guatemala wird in Guatemala-Stadt erschossen
- 6. Januar: Beginn der 2. Republik Liberia
- 13. Januar: Beginn des Bürgerkriegs im Nordjemen
- 24. Januar: Die US-amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt am Uranus vorbei und liefert viele Fotos von Uranus, seinen Ringen und seinen Monden
- 29. Januar: Nach erfolgreicher fünfjähriger Führung des Befreiungskampfes wird Yoweri Kaguta Museveni Präsident der Republik Uganda
- 4. Februar: Investitionsförderungsvertrag zwischen Westdeutschland und Oman
- 25. Februar: Philippinen: Präsident E. Marcos wird unblutig gestürzt und reist nach Hawaii aus
- 12. März: Bei einem Referendum stimmen die Spanier mehrheitlich für den Verbleib ihres Landes in der NATO
- 25. April: König Mswati III. wird Staatsoberhaupt in Swasiland
- 1. Mai: Afghanistan. Dr. Mohammed Nadschibullah löst Babrak Karmal als Generalsekretär der DVPA ab
- 29. Mai: Die Flagge der EG wird erstmals zu den Klängen der Europahymne vor dem Berlaymont-Gebäude aufgezogen
- 30. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Westdeutschland und Indien
- 8. Juni: Die Polizei schließt den Hamburger Kessel: einer der meistkritisierten Polizeieinsätze der Bundesrepublik Deutschland
- 14. Juni: Eine von Umkhonto We Sizwe gelegte Autobombe explodiert vor Magoo's Bar in Durban/Südafrika: 3 Tote und 73 Verletzte
- 22. Juni: Parlamentswahlen in Spanien
- 16. August: Dominikanische Republik. Dr. Salvador Jorge Blanco wird als Staatspräsident von Joaquin Balaguer abgelöst
- 26. September: William H. Rehnquist löst Warren E. Burger als Chief Justice of the United States ab
- Oktober/November: Aufdeckung der Iran-Contra-Affäre. Verurteilung der USA vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag
- 1. November: Afghanistan. Babrak Karmal verliert auch das Amt des Präsidenten des Revolutionsrates (Staatsoberhaupt). Seit 1987 im Exil in der Sowjetunion
- 23. November: Nationalratswahlen in Österreich
- 19. Dezember: Der sowjetische Regimekritiker Andrei Sacharow wird von der sowjetischen Regierung rehabilitiert und darf aus der Verbannung nach Moskau zurückkehren

Kultur


- 1. Februar: Uraufführung der Oper Hunger und Durst von Violeta Dinescu in Freiburg im Breisgau

Katastrophen


- 28. Januar: Die US-Raumfähre Challenger explodiert kurz nach dem Start. Alle sieben Astronauten kommen ums Leben
- 29. Januar: Beim Untergang des Fährschiffs „Ekhlas Star“ (Bangla Desh) sterben etwa 1000 Personen
- 31. März: Nahe Mexiko-Stadt. Nach einem Feuer an Bord prallte eine Boeing 727 der Mexicana gegen einen Berg. Alle 166 Passagiere starben
- 20. April: Der Damm der Kantale-Talsperre auf Sri Lanka bricht. Die Flutwelle überflutet Dutzende Dörfer; es gibt bis zu 178 Tote
- 26. April: Reaktorkatastrophe in Tschornobyl (Tschernobyl)
- 21. August: Ein Gas-See in Kamerun, der Lake Nyos, stösst über Nacht Unmengen von CO2 aus, dieses verteilt sich in einem Umkreis von bis zu 25 km und tötet über 1.700 Menschen und alles Vieh durch ersticken
- 31. August: Cerritos, nahe Los Angeles, Kalifornien, USA. Kollision einer Douglas DC-9 der Aeromexico im Landeanflug mit einer Piper PA 28. 82 Menschen starben
- 1. September: Der sowjetische Passagierdampfer Admiral Nachimov (ex Berlin) sinkt im Schwarzen Meer nach einer Kollision. 398 Tote
- 6. September: Karatschi, Pakistan. Eine entführte Boeing 747 der PanAm mit 375 Personen an Bord kommt unter Granatenbeschuss. 21 Personen starben durch die Explosionen
- 4. Oktober: Kelly Air Force Base, Texas, USA. Eine zivile Frachtmaschine vom Typ Lockheed L-100 stürzte direkt nach dem Start noch auf das Flughafengelände. Alle 3 Personen an Bord starben dabei
- 10. Oktober: Erdbeben der Stärke 5,5 in El Salvador, über 1.000 Tote
- 1. November: Großbrand beim Chemiekonzern Sandoz in Schweizerhalle bei Basel, Löschwasser verseucht den Rhein und führt zu einem großem Fischsterben
- 12. Dezember: Ost-Berlin, DDR. Eine Tupolew Tu-134 der Aeroflot stürzt beim Landeanflug auf den Flughafen Schönefeld in ein Waldstück. 70 Personen der 82 an Bord starben dabei
- 25. Dezember: Saudi-Arabien. Eine Boeing 737 der Iraqi Airlines mit einer Schießerei an Bord zwischen Entführern und Sicherheitspersonal versucht eine Notlandung. 71 Menschen starben, 36 konnten gerettet werden

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 22. März: Trevor Berbick gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Pinklon Thomas im Riviera Hotel and Casino, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 29. Juni: Bei der Fußball-WM in Mexiko gewinnt Argentinien gegen Westdeutschland im Finale mit 3:2
- 24. Mai: BSC YB wird auf der Maladière Schweizermeister nach einem 4:1 Auswärtssieg nach je 2 Toren von Dario Zuffi und Lars Lunde

Religion


- Papst Johannes Paul II. lädt zum ersten Weltjugendtag ein

Geboren


- 9. Januar: Uwe Hünemeier, deutscher Fußballspieler
- 16. Januar: Reto Ziegler, Schweizer Fußballspieler
- 17. Januar: Olympia Zacharias, nauruische Leichtathletin
- 24. Januar: Mischa Barton, britische Schauspielerin
- 29. Januar: Thomas Greiss, deutscher Eishockey-Torwart
- 1. Februar: Johan Vonlanthen, Schweizer Fußballnationalspieler
- 19. Februar: Marta Da Silva, brasilianische Fußballspielerin
- 21. Februar: Prinz Amedeo von Belgien, Sohn von Prinzessin Astrid von Belgien und Erzherzog Prinz Lorenz von Österreich-Este
- 22. Februar: Erik Lange, Kanute
- 25. Februar: Justin Berfield, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. März: Jamie Bell, britischer Schauspieler
- 17. März: Silke Spiegelburg, Leichtathlet
- 18. März: Paulina Barzycka, eine polnische Schwimmerin
- 20. März: Rok Benkovič, slowenischer Skispringer
- 3. April: Amanda Bynes, US-amerikanische Schauspielerin
- 9. April: Mirna Jukic, österreichische Schwimmerin
- 12. April: Jonathan Pitroipa, burkinischer Fußballspieler
- 29. April: Sven Jaschan, Programmierer des Internetwurms Sasser
- 10. Mai: Pentala Harikrishna, indischer (Schach)|Großmeister
- 12. Mai: Emily VanCamp, kanadische Schauspielerin
- 13. Juni: Mary-Kate Olsen, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. Juni: Ashley Olsen, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Juli: Denis Epstein, deutscher Fußballspieler
- 2. Juli: Lindsay Lohan, US-amerikanische Schauspielerin und Pop-Sängerin
- 3. Juli: Robina Muqimyar, afghanische Leichtathletin
- 3. Juli: Sascha Dum, deutscher Fußballspieler
- 16. Juli: Florence Joy, deutsche Nachwuchssängerin
- 23. Juli: Millane Fernandez, Pop-Sängerin
- 27. Juli: Lukas Lang, Eishockeyspieler (Torwart)
- 1. August: Jörn Schlönvoigt, deutscher Schauspieler und Musiker
- 3. August: Charlotte Casiraghi, Tochter von Caroline von Monaco
- 5. August: Kathrin Zettel, österreichische Skirennläuferin
- 7. August: Paul Biedermann, deutscher Schwimmer
- 4. September: Aaron Hunt, deutscher Fußballspieler
- 6. September: Thomas Lüthi, Schweizer Motorrad-Strassenrennfahrer
- 19. September: Gerald Ciolek, deutscher Profi-Radfahrer
- 22. September: Itte Detenamo, nauruischer Gewichtheber
- 8. Oktober: Karan Rastogi, indischer Tennisspieler
- 9. Oktober: Laure Manaudou, französische Schwimmerin
- 10. Oktober: Cecilia Baena, kolumbianische Speedskaterin
- 30. Oktober: Thomas Morgenstern, österreichischer Skispringer
- 5. November: Kwon Boa, koreanischer Pop-Star
- 13. November: Paul Boll, deutscher Eiskunstläufer
- 14. November: Marie Sann, Mangazeichnerin
- 19. November: Jessicah Schipper, australische Schwimmerin

Gestorben


- 1. Januar: Alfredo Binda, italienischer Radrennfahrer (
- 1902)
- 4. Januar: Phil Lynott, Bassist und Sänger (
- 1949)
- 4. Januar: Christopher Isherwood, englisch-amerikanischer Schriftsteller (
- 1904)
- 5. Januar: Ilmari Salminen, finnischer Leichtathlet (
- 1902)
- 8. Januar: Pierre Fournier, Cellist (
- 1906)
- 9. Januar: Michel de Certeau, ein französischer Jesuit, Soziologe, Historiker und Kulturphilosoph (
- 1925)
- 9. Januar: Helga Wex, deutsche Politikerin (
- 1924)
- 10. Januar: Emil Forrer, Assyriologe, Altertumskundler und Hethitologe (
- 1894)
- 10. Januar: Jaroslav Seifert, tschechischer Schriftsteller (
- 1901)
- 10. Januar: Ernst Lehner, deutscher Fußballspieler (
- 1912)
- 12. Januar: Ludwig Biermann, deutscher Physiker (
- 1907)
- 14. Januar: Donna Reed, US-amerikanische Schauspielerin
- 14. Januar: Daniel Balavoine, französischer Sänger (
- 1952)
- 15. Januar: Bruno Liebrucks, deutscher Philosoph (
- 1911)
- 16. Januar: Eugen Ray, deutscher Leichtathlet (
- 1957)
- 16. Januar: Stjepan Šulek, kroatischer Komponist und Dirigent (
- 1914)
- 19. Januar: Sammy Drechsel, deutscher Kabarettist, Journalist und Sportreporter (
- 1925)
- 22. Januar: Ilse Fromm-Michaels, Komponistin (
- 1888)
- 22. Januar: Luise Ullrich, deutsch-österreichische Schauspielerin (
- 1911)
- 23. Januar: Joseph Beuys, deutscher Künstler (
- 1921)
- 24. Januar: Leopold Szondi, ungarischer Mediziner und Psychologe (
- 1893)
- 25. Januar: Josef Kammhuber, Oberst im Dritten Reich und General der Luftwaffe der Bundeswehr (
- 1896)
- 25. Januar: Erwin Hartung, Refrainsänger, Schauspieler (
- 1901)
- 27. Januar: Lilli Palmer, deutsche Schauspielerin (
- 1914)
- 28. Januar: Christa McAuliffe, US-amerikanische Lehrerin und Astronautin (
- 1948)
- 28. Januar: Judith A. Resnik, US-amerikanische Astronautin (
- 1949)
- 29. Januar: Jörg Mauthe, österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker (
- 1924)
- 29. Januar: Leif Erickson, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1911)
- 1. Februar: Alva Myrdal, schwedische Soziologin, Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin (
- 1902)
- 3. Februar: Alfred Vohrer, deutscher Filmregisseur (
- 1914)
- 6. Februar: Minoru Yamasaki, US-amerikanischer Architekt (
- 1912)
- 10. Februar: Brian Aherne, britischer Schauspieler (
- 1902)
- 11. Februar: Frank Herbert, US-amerikanischer Science-Fiction- und Fantasy-Autor (
- 1920)
- 14. Februar: Edmund Rubbra, englischer Komponist (
- 1901)
- 15. Februar: Erik Olson, schwedischer Maler (
- 1901)
- 16. Februar: Anton Hilbert, deutscher Politiker (
- 1898)
- 17. Februar: Jiddu Krishnamurti, Philosoph (
- 1895)
- 20. Februar: Hans Geiger, deutscher Politiker (
- 1912)
- 21. Februar: Shigechiyo Izumi, gilt als ältester Mann aller Zeiten (
- 1865)
- 23. Februar: Mart Stam, niederländischer Architekt und Designer (
- 1899)
- 26. Februar: Wolfgang Hedler, deutscher Politiker
- 27. Februar: Gedeon Barcza, ungarischer Schachspieler (
- 1911)
- 28. Februar: Olof Palme, schwedischer Politiker und zweimaliger Premierminister (
- 1927)
- 4. März: Ding Ling, chinesische Schriftstellerin (
- 1904)
- 5. März: Ljudmila Rudenko, sowjetische Schachspielerin (
- 1904)
- 5. März: Helmut Thielicke, deutscher Theologe (
- 1908)
- 6. März: Georgia O'Keeffe, US-amerikanische Malerin (
- 1887)
- 7. März: Franz-Josef Wuermeling, deutscher Politiker (
- 1900)
- 8. März: Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller (
- 1935)
- 9. März: Walter Bader, deutscher Archäologe und Denkmalschützer (
- 1901)
- 10. März: Ray Milland, britischer Film- und Fernsehschauspieler (
- 1905)
- 11. März: Sonny Terry, US-amerikanischer Bluessänger und Mundharmonikaspieler (
- 1911)
- 13. März: Eugen Gerstenmaier, evangelischer Theologe, Widerstandskämpfer und Politiker (
- 1906)
- 14. März: Benno Ammann, Schweizer Dirigent und Komponist (
- 1904)
- 14. März: Paul Rinkowski, Liegerad-Pionier aus Leipzig (
- 1915)
- 16. März: Anna Maria Bieganowski, deutsche Politikerin (
- 1906)
- 16. März: Hans Kloss, österreichischer Bankdirektor (
- 1905)
- 17. März: Alfred Mallwitz, deutscher Bauforscher und Architekt und Archäologe (
- 1919)
- 17. März: Heinz Nixdorf, deutscher Firmengründer und Wirtschaftsmanager (
- 1925)
- 30. März: Helga Anders, österreichische Schauspielerin und Synchronspecherin (
- 1948)
- 31. März: Paulus Rusch, Bischof der Diözese Innsbruck (
- 1903)
- 1. April: Erik Bruhn, dänischer Ballett-Tänzer (
- 1928)
- 3. April: Peter Pears, britischer Tenor und Lebensgefährte des Komponisten Benjamin Britten (
- 1910)
- 7. April: Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften (
- 1912)
- 7. April: Valérie von Martens, österreichisch-deutsche Schauspielerin (
- 1894)
- 9. April: Pamela Wedekind, Schauspielerin und Chansonsängerin (
- 1906)
- 9. April: Heinz Conrads, österreichischer Schauspieler, Conférencier und Wienerlied-Interpret (
- 1913)
- 9. April: Alfred Pfeifle, deutscher Tenor (
- 1916)
- 10. April: Eugen Grimminger, Mitglied der Widerstandsbewegung Weiße Rose (
- 1892)
- 14. April: Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin (
- 1908)
- 15. April: Sergei Nikolajewitsch Anochin, sowjetischer Testpilot (
- 1910)
- 15. April: Jean Genet, französischer Romanautor, Dramatiker und Poet (
- 1910)
- 17. April: Marcel Dassault, französischer Luftfahrtunternehmer (
- 1892)
- 18. April: Heinrich Lehmann-Willenbrock, deutscher Kapitän und Fregattenkapitän (
- 1911)
- 20. April: Alexei Nikolajewitsch Arbusow, Sowjetisch-russischer Dramatiker (
- 1908)
- 22. April: Mircea Eliade, rumänischer Religionshistoriker, Essayist und Romancier (
- 1907)
- 23. April: Harold Arlen, US-amerikanischer Komponist, Oscarpreisträger (
- 1905)
- 23. April: Otto Preminger, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent österreichischer Herkunft (
- 1906)
- 26. April: Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer (
- 1919)
- 26. April: Lou van Burg, niederländisch-deutscher Showmaster und Entertainer (
- 1917)
- 26. April: Broderick Crawford, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1911)
- 28. April: Werner Conze, deutscher Historiker und Rektor der Universität Heidelberg (
- 1910)
- 29. April: Raúl Prebisch, argentinischer Entwicklungsökonom (
- 1901)
- 30. April: Wilhelm Kratz, deutscher Bundestagsabgeordneter (
- 1905)
- 5. Mai: Käthe Haack, deutsche Schauspielerin (
- 1897)
- 7. Mai: Gaston Defferre, französischer Politiker (
- 1910)
- 7. Mai: Haldun Taner, türkischer Schriftsteller (
- 1915)
- 7. Mai: Herma Szabo, österreichische Eiskunstläuferin (
- 1902)
- 8. Mai: Arndt von Bohlen und Halbach, letzter Spross der Krupp